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Korean family#

Korean family
Korean family, picture taken on October 3, 2011
© Gerhard Huber

The Korean language is a true art on its own. It is a great mystery for all linguists. Some people think it is an insulated language, others see simmilarities with the Mongolean or the Turkish language. It is definitly not related to the Chinese language. The polite form seems to be especially complex, beause there is not only a you and a formal version of it. It has seven versions that are different in their endings. Every ending represents an different level of formality. It depends on age, marital status and the level of the conversational partner. It is especially complicated wihtin a family. There is a certain name for every relative, depending on the person he is talking to, if he is younger or older, a brother, sister, oncle, aunt, married or not, if he belongs to the side of the father or the mother and so on.


Die koreanische Sprache ist für sich schon ein wahres Kunstwerk. Sie bildet für Sprachforscher ein tiefes Rätsel. Manche halten sie für eine isolierte Sprache, andere erkennen Ähnlichkeiten mit dem Mongolischen und Türkischen. Keinesfalls aber besteht eine Verwandtschaft zum Chinesischen. Besonders komplex zeigt sich das Koreanisch in den Höflichkeitsformen. Sie drücken sich nicht in einem schlichten Du oder Sie aus, sondern umfassen sieben Stufen, die sich in den Verb-Endungen zeigen. Jede Endung repräsentiert eine eigene Formalitätsstufe, abhängig vom Alter, Familienstand und Hierarchie des Gesprächspartners. Besonders kompliziert wird es innerhalb der Familie. Für jeden Verwandten gibt es eine genaue Bezeichnung, jeweils abhängig, von wem er angesprochen wird, ob jüngerer oder älterer Bruder, ob Schwester, Tante, Onkel, verheiratet oder nicht, ob zu väterlicher oder mütterlicher Seite gehörend und so weiter.