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Church Göreme#

Church Göreme
Church Göreme, May 2012, © Gerhard Huber

Durch in the advances of Islam many Christians from Syria, Palestine and Egypt sought refuge in the secluded and remote Cappadocian valleys. Not only did the caves offer them shelter from their pursuers, the bizarre landscape fitted right into their mystical world view. They took their god with them into the rocks. Especially between the 7th and the 13th century thousands of orthodox cave churches and monasteries – like those in the UNESCO protected valley of Göreme – were built. Byzantine church types like the basilica remained the main models for construction, but here they were carved right out of stone like sculptures. Many lines of pillars divided the interior into several aisles and the wall space was ideal for intricate frescos. The life and suffering of Christ were always pivotal in the depictions.
Mit dem Siegeszug des Islam suchten viele Christen aus Syrien, Palästina und Ägypten Zuflucht in den abgeschiedenen und unwegsamen Tälern Kappadokiens. Nicht nur, dass sie sich in den Schlupflöchern der Felsen ihren Verfolgern entziehen konnten, die bizarre Gegend kam auch ihrem Mystizismus entgegen. Sie nahmen ihren Gott mit in den Berg. Vor allem zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert entstanden tausende orthodoxe Höhlenkirchen und -klöster wie hier im UNESCO-geschützten Tal von Göreme. Für die Kirchen bildeten byzantinische Bautypen wie die Basilika bewährte Vorbilder, nur wurden sie hier wie eine Skulptur aus dem Felsen geschlagen. Durch Säulenreihen in mehrere Längsschiffe geteilt, waren die Wandflächen wie geschaffen für ein wohldurchdachtes Freskenprogramm. Im Mittelpunkt stand die Lebens- und Leidensgeschichte Christi.