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A flood of refugees / Eine Welle von Flüchtlingen#

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Duschek, M., 2015

Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte
Lehmhütte

All Fotos: Markus Duschek, for Austria-Forum (Thanks, Markus!)

Like other European countries Austria is currently suffering because of a flood of refugees, mainly from Lybia, Syria and Afghanistan. They are escaping deadly circumstances and have a horror trip behind them, be it by crossing the Mediteranean sea in tiny, overcrowded boats, or by travelling for days bunched together in a truck, always afraid of being caught before reaching the haven of an EU country.

Once they arrive they apply for asylum and are entitled to get it, if the reasons for fleeing are not economical hardship but a justified fear of being persecuted.

Austrians are torn between pity and the knowledge of the burden of having to support (for an unknown period) hundred thousands of persons. They also can become quite a problem as they become frustrated by their uncertain future.

To show Austrians the terrible conditions those people are fleeing from, a group of activists in Tyrol, in Western Austria, has erected a mud hut as would be used for housing large families where some of the refugees come from. The hut is located in the middle of a busy roundabout.

It is good to be reminded of the dire situation the refugees are coming from, but has also been critizied since it is exactly economic hardship (as shown) that does not qualifiy for asylum--- only the threat of death does. And this strict rule is justified: Europe cannot accommodate all e.g. Africans who are looking for better living conditions. If the flood of refugees continues as it was over the last few days (May 2015) too many refugees to look after will come into Austria in 2015. Austria is a country of 8 million.

Wie auch andere europäische Länder erlebt Österreich gerade eine Welle von Flüchtlingen, in erster Linie aus Libyen, Syrien und Afghanistan. Sie haben tödliche Bedrohungen und einem wahren Horrortrip überlebt, sei es indem sie in einem überfüllten Boot das Mittelmeer überquerten, oder tagelang zusammengepfercht auf einem Lastauto unterwegs waren, immer in der Angst aufgegriffen zu werden, bevor sie in Sicherheit sind.

Nach der Ankunft suchen sie um politisches Asyl an, das ihnen gewährt werden muss, wenn die Gründe für die Flucht nicht schlechte Lebensumstände waren, sondern eine persönliche Bedrohung.

Die Einheimischen schwanken zwischen Mitleid und dem Seufzen, alle Flüchtlinge (hunderttausende!) auf unbestimmte Zeit unterstützen zu müssen. Dabei kann es sein, dass die Asylanten auf Grund der Frustration über ihre unsichere Zukunft auch ein soziales Problem werden.

Um die schreckliche Situation der Flüchtlinge zu veranschaulichen hat eine Gruppe von Aktivisten mitten in einem wichtigen Kreisverkehr in Tirol eine Lehmhütte nachgebaut, wie sie viele der Flüchtlinge mit großen Familien oft jahrelang bewohnt haben.

Es ist wichtig, auf die Armut in vielen Ländern hinzuweisen, aber es wird auch kritisiert, dass gerade das gezeigt wird, was nicht als Asylgrund akzeptiert wird: schlechte wirtschaftliche Verhältnisse. Und das wohl mit Recht: Europa kann nicht der Teil der Erde sein, in den z. B. alle Afrikaner auswandern, weil es ihnen dann besser geht. Wenn der Flüchtlingsstrom so stark bleibt wie er in den letzen Tagen (Mitte Mai 2015) war, kommen nicht mehr bewältigbar viele Flüchtlinge in das kleine Land Österreich.