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Map of history#

Map of history
Map of history, 2014, © Gerhard Huber

The Breton history is at least 7000 years old, when Western Europe was ruled by an enigmatic megalithic culture - and the Bretagne played a central role. Also in the Bronze Age, the country was an important trading centre due to its rich metal deposits. About 600 BC, there was the first great wave of immigration of Celts from the Loire Valley. With Julius Caesar, the romanisation of the Bretagne started. After the collapse of the Roman Empire, Celts came from the British Islands, brought Christianity and founded a Breton Kingdom in the year 600. With short interruptions, the kingdom existed 400 years. After a turbulent period of competing duchies, there was an alternating influence of Norman and French interests as of the 15th century. Only in 1532, the country lost its independence to France without bloodshed by marriage into the French royal family. Nevertheless, the relatively autonomous Bretagne remained defiant. Today, there are no political problems. Even better, the country is proud of the cultural autonomy.
Die Wurzeln der bretonischen Kultur reichen mindestens 7000 Jahre in die Vergangenheit, als ganz Westeuropa von einer rätselhaften Megalithkultur beherrscht wurde – und die Bretagne spielte dabei eine zentrale Rolle. Auch in der Bronzezeit war das Land wegen seiner reichen Metallvorkommen ein wichtiges Handelszentrum. Um 600 v.d.Z. kam es zur ersten großen Einwanderungswelle von Kelten aus dem Loiretal. Mit Julius Caesar begann die Romanisierung der Bretagne. Nach Zerfall des römischen Imperiums kamen Kelten von den britischen Inseln, brachten das Christentum mit und gründeten im Jahr 600 ein bretonisches Königreich, dass mit kurzen Unterbrechungen fast 400 Jahre Bestand hatte. Daraufhin folgte eine unruhige Zeit ständig rivalisierender Herzogtümer, bis die Bretagne im 15. Jahrhundert zum Spielball normannischer und französischer Interessen wurde. Erst 1532 verlor das Land seine Unabhängigkeit an Frankreich, allerdings ohne Blutvergießen durch Einheirat in das französische Königshaus. Trotzdem blieb die relativ autonome Bretagne aufsässig. Heute haben sich die politischen Wogen geglättet. Umso mehr präsentiert man stolz die kulturelle Eigenständigkeit.