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Bamberg - Witchtour#

Bamberg - Witchtour
Bamberg - Witchtour, 2014, © Leopold Röhrer

Bamberg is infamous as one of the centers of the persecution of witches. Between 1595 and 1631 more than 880 persons were accused of witchcraft and magic and were executed. It was only when Swedish troups during the thirty year war occupied Bamberg in February 1623 that this stopped. The ruler and bishop Johann Georg II. Fuchs von Dornheim (the "witchburner") as main person responsible for the carnage fled to Austria at that point. The next three pictures were taken during the witchtoour.
Das ehemalige Hochstift Bamberg war gemeinsam mit den Hochstiften Würzburg und Eichstätt sowie in Kurmainz, dem benachbarten protestantischen Fürstentum Bayreuth, der kleinen schwäbischen Herrschaft Wiesensteig und Ellwangen eines der Hauptzentren der frühneuzeitlichen Hexen- und Zaubererverfolgung in Süddeutschland. Infolge lang anhaltender, teils gewalttätiger Machtauseinandersetzungen zwischen Bürgern und dem jeweiligen regierenden Fürstbischof Bambergs, einer durch Missernten in der Kleinen Eiszeit und Kriegseinwirkungen ausgelösten Hungersnot und eines starken persönlichen Hexenglaubens des regierenden Bamberger Fürstbischofs Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, genannt der Hexenbrenner (1623–1633), erreichten die Verfolgung und Hinrichtung von Personen und ganzer Familien unter dem Vorwurf der Hexerei in Bamberg in den 1620er und frühen 1630er Jahren ihren Höhepunkt. Der Weihbischof Friedrich Förner war der wichtigste Prediger und der eigentliche Scharfmacher der Hexenverfolgung. Aus überlieferten Prozessakten geht hervor, dass von 1595 bis 1631 in drei Wellen über 880 Personen der Hexerei oder Zauberei angeklagt und hingerichtet wurden. Erst der Einmarsch schwedischer Truppen im Februar 1632 setzte dem Treiben des Bischofs ein Ende.