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Agia Triada#

Agia Triada
Agia Triada, June 2011, © Gerhard Huber

Although the Meteora monasteries have lost much of their aura because of the large tourist crowds, but they still give an impressive picture of the overwhelming human will to outgrow oneself. Whether for the Christian God, for Zeus or other heavenly beings - no effort seemed too arduous, no sacrifice too great to secure - with the help of supernatural powers - a bearable life and an afterlife as pleasant as possible. In all the historical ups and downs, the only consistency is probably the unceasing search of man for the answers to the big questions: "Where do I come from? Who am I? Where am I going to?". Even if man will never find the answers because there are probably none, he will never stop looking according to the motto: The journey is the reward.
Auch wenn die Meteoraklöster aufgrund des großen Touristenansturms viel von ihrer Aura verloren haben, vermitteln sie doch ein eindrucksvolles Bild vom unbändigen Willen des Menschen, über sich selbst hinauszuwachsen. Ob nun für den christlichen Gott, für Zeus oder andere Himmelswesen – keine Anstrengung schien zu mühsam, keine Opfer zu groß, um sich mit Hilfe überirdischer Mächte ein erträgliches Leben und ein möglichst angenehmes Weiterleben nach dem Tod zu sichern. In all den geschichtlichen Auf und Abs ist das einzig Beständige wohl die unaufhörliche Suche des Menschen nach einer Antwort auf die großen Fragen: „Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?“. Auch wenn der Mensch die Antworten niemals finden wird, weil es darauf vermutlich gar keine Antworten gibt, wird er niemals aufhören zu suchen ganz nach der Maxime: Der Weg ist das Ziel.