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Österreichischer Skulpturenpark#

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Skulpturenpark, Asoziale Tochter
Österreichischer Skulpturenpark, Blick auf Aussichtsturm der IGS 2000
Foto: Earnest B. Aus: Wikicommons unter CC

Der Österreichische Skulpturenpark entstand 2003 in einer Parklandschaft, die nach Plänen des bekannten Schweizer Landschaftsarchitekten Dieter Kienast für die Internationale Gartenschau 2000 in Unterpremstätten Unterpremstätten (7 km südlich von Graz) angelegt worden war.

Ausgehend von der Idee Emil Breisachs, des ehemaligen Intendanten des Landesstudios Steiermark, zeitgenössische Skulpturen auch außerhalb von Museen im öffentlichen Raum auszustellen, wurden ab 1981 Arbeiten auf dem ORF-Gelände in Graz platziert.

Nach der Gartenschau präsentierte sich das Areal als idealer Ort für einen großzügig angelegten Skulpturenpark - so wurde ein Konzept ausgearbeitet und der Internationale Skulpturenpark 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Um den heute über 60 Skulpturen umfassenden Park in einen fundierten wissenschaftlichen Kunst- und Kulturkontext zu integrieren, wurde er vom damaligen Landesmuseum Joanneum, heute Universalmuseum Joanneum, unter der Leitung von Frau Dr. Elisabeth Fiedler übernommen.

Strenge Geometrie ist das eine Element der Gartenanlagen, das andere eine ursprünglich als Abfolge unterschiedlicher Gärten angelegte Parkzone, die von blickdichten Lindenhecken untergliedert ist. Wasserbassins gehören ebenso zur Anlage wie steile Böschungen und begraste "Pyramiden".

Wenn Skulptur und Natur in Verbindung treten, reagieren sie aufeinander und es entwickelt sich eine Wechselbeziehung, die im Laufe der Zeit eine Geschichte erzählt und sich permanent ändert. Der Garten als vom Menschen gestaltete und doch ständig wachsende Natur korrespondiert im Österreichischen Skulpturenpark in besonderem Maße mit den der Witterung ausgesetzten, der Landschaft sich einfügenden oder auf diese reagierende Skulpturen.

Zu sehen sind u.a. Arbeiten von Fritz Wotruba, Erwin Wurm, Peter Weibel, Eva&Adele, Michael Kienzer, Tom Carr, Martin Walde, Nacy Rubens, Tony Long, Hartmut Skerbisch.

Skulpturen#

Bruno Gironcoli, Skulptur 1995-96
Bruno Gironcoli, Skulptur 1995-96
Foto: © Ewald Judt
Christa Sommerer, Phyllologia 1991
Christa Sommerer, Phyllologia 1991
Foto: © Ewald Judt
Christoph Lissy, Figur mit eingeschlossenen Steinstücken 1988
Christoph Lissy, Figur mit eingeschlossenen Steinstücken 1988
Foto: © Ewald Judt
Giuseppe Uncini, Unita Cellulare 1967-2008
Giuseppe Uncini, Unita Cellulare 1967-2008
Foto: © Ewald Judt
Hartmut Skerbisch, 3D-Fraktal
Hartmut Skerbisch, 3D-Fraktal
Foto: © Ewald Judt
Heimo Zobernig - Skulptur 2003
Heimo Zobernig - Skulptur 2003
Foto: © Ewald Judt
Jörg Schlick, Made in Italy 2003
Jörg Schlick, Made in Italy 2003
Foto: © Ewald Judt
Josef Pillhofer, Hammurabi 1970
Josef Pillhofer, Hammurabi 1970
Foto: © Ewald Judt
Nancy Rubins, Airplane Parts 2003
Nancy Rubins, Airplane Parts 2003
Foto: © Ewald Judt
Peter Sandbichler, Tiger Stealth 2009
Peter Sandbichler, Tiger Stealth 2009
Foto: © Ewald Judt
Peter Weibel, Die Erdkugel als Koffer 2004
Peter Weibel, Die Erdkugel als Koffer 2004
Foto: © Ewald Judt
Sabina Hörtner, Plastik 1993
Sabina Hörtner, Plastik 1993
Foto: © Ewald Judt
Susana Solano, A juste en el vacio 1995-1996
Susana Solano, A juste en el vacio 1995-1996
Foto: © Ewald Judt
Yoko Ono, Painting to hammer a nail in 2005
Yoko Ono, Painting to hammer a nail in 2005
Foto: © Ewald Judt
Tobias Rehberger, Asoziale Tochter 2004
Tobias Rehberger, Asoziale Tochter 2004
Foto: © Ewald Judt
Tony Long, Natalexus 1987
Tony Long, Natalexus 1987
Foto: © Ewald Judt

Quellen#


Redaktion: I. Schinnerl