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Ars Electronica Center#

Heimatlexikon - Unser Österreich

"Heimatlexikon - Unser Österreich"#

Ein Projekt von ServusTV in Zusammenarbeit mit dem Austria-Forum

Nachtaufnahme des Ars Electronica Centers
Nachtaufnahme des Ars Electronica Centers im August 2011.
Foto: Wfischer. Aus: Wikicommons unter CC

Plattform für digitale Kunst und Medienkultur

Mit dem ersten Ars Electronica Center eröffnete die Stadt Linz 1996 den Prototyp eines Museums der Zukunft. Der zu diesem Zeitpunkt einmalige, konsequente Einsatz interaktiver digitaler Medien setzte Maßstäbe.

Die allererste Ars Electronica - ein Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, das die sich anbahnende digitale Revolution in den Mittelpunkt rückte - erblickte am 18. September 1979 das Licht der Welt. Binnen weniger Jahre entwickelte sich die Ars Electronica zu einem der wichtigsten internationalen Medienkunstfestivals.

Ars Electronica
Ars Electronica Center
© Prof. Knierzinger

Aufmerksamkeit und Interesse gelten dabei nie allein der Technologie, dem sozialen Wandel oder deren (medien-) künstlerischer Rezeption. Sondern stets den vielschichtigen Veränderungen und Wechselwirkungen dazwischen.

"Kunst, Technologie und Gesellschaft" lautet seit jeher das Credo von Ars Electronica, die in ihrer spezifischen Ausrichtung und langjährigen Kontinuität eine weltweit einmalige Plattform für digitale Kunst und Medienkultur ist.

Heute wird Ars Electronica von vier Säulen getragen:

  • einem avantgardistischen Festival
  • einem Wettbewerb mit Best-of-Charakter
  • einem Museum mit Bildungsauftrag und
  • einem Medienkunstlabor, das Kompetenzen aus Kunst, Design und Wissenschaft verbindet und gleichsam für die Forschung und die Industrie zugänglich macht.

Die Ars Electronica Linz GmbH ist ein Unternehmen der Stadt Linz.

Panoramabild in: HoamatlandJohann SteiningerLinz2014

Weiterführendes#

Publikationen:

  • Ars Electronica, 1979ff

Quellen#

  • AEIOU

Literatur#

  • G. Hattinger und C. Schöpf, Ars Electronica, 1984
  • H. Leopoldseder, Linzer Klangwolke, 1988


Redaktion: K. Ziegler