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Donauinsel#

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Donauinsel
Vogelschau auf das Freizeitzentrum Donauinsel, das Mai 1981 eröffnet wurde
© C. Brandstätter

Die Donauinsel Donauinsel, Wien wurde zwischen 1972 und 1988 errichtet. Diese künstliche Insel ist 21 km lang und 250m breit. Gebaut wurde sie zum Hochwasserschutz und dient als Naherholungsgebiet.


Nach zehnjähriger Bauzeit wurde der nördliche Teil der Donauinsel im Mai 1981 eröffnet. Nachdem im Zuge der ersten Donauregulierung 1875 der Durchstich des begradigten Flussbettes durch die damals fünf Kilometer breite Aulandschaft erfolgt war, wurde fast hundert Jahre später eine zweite weitreichende Regulierung der Donau in Angriff genommen. Ein Entlastungsgerinne, ein zweites Flussbett zum Hauptstrom, sollte den Schutz vor Hochwasser verbessern und gleichzeitig die in letzter Vergangenheit stürmisch gewachsenen Wohngebiete „Transdanubiens" enger an den alten Kern der Stadt binden. Die Donau wurde geteilt in den Hauptstrom und in die „Neue Donau", getrennt durch eine 21 Kilometer lange schmale Insel. Vorerst, als jahrelanger riesiger Baustelle, stehen die Wiener der neuen Donauinsel mit Skepsis gegenüber, doch als es auf ihr zu wachsen beginnt, sie grüner und grüner wird, Wiesen, Wälder und Aulandschaften entstehen und sich sogar Hasen, Füchse und Rebhühner auf ihr ansiedeln, ist der Widerstand gebrochen.


Donauinselfest - Logo
Logo des Donauinselfests
Im Sommer bevölkern Tag für Tag Tausende Badegäste das neue Erholungsgebiet, und viele von ihnen so, wie Gott sie schuf: splitternackt.


Das Freizeitangebot der Insel reicht über das schon erwähnte Baden, bis hin zu einem ausgedehnten Wegenetz fürs Wandern, Joggen, Radfahren und Skaten.

Ein besonderes Ereignis ist das jährlich (Ende Juni) stattfindende Donauinselfest. Dabei handelt es sich um ein Freiluft-Musikfestival.

Quellen#


Redaktion: S. Erkinger-Kovanda