Guben-Schweinfurter-Hütte - Austria-Forum : Heimatlexikon
Guben-Schweinfurter-Hütte#
Stubaier Alpen

"Heimatlexikon - Unser Österreich"
2.034m
Erbaut 1911 (ehem. Gubener Hütte)
Die Gubener Hütte wurde 1911 als Almwirtschaft privat errichtet, aber schon drei Jahre später von der sächsischen Sektion Guben angekauft und erweitert.
Durch die Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg musste die kleine Sektion ihren Weiterbestand im Westen Deutschlands suchen und tat sich mit der DAV-Sektion Schweinfurt zusammen. So war der Weiterbestand der Hütte gewährleistet, welche seit damals Guben-Schweinfurter Hütte heißt.
Ihre Gründerstadt Guben musste ein noch viel härteres Schicksal erleiden: Sie wurde durch die politischen Veränderungen in Deutschland nach dem Krieg zweigeteilt, hieß zu DDR-Zeiten Wilhelm-Pieck-Stadt und am anderen Ufer der Neiße, in Polen, heute noch Gubin.
Gipfel: Kraspesspitze, 2.953 m (3 Std.), Hoher Wasserfall, 3.002 m (3 ½ Std.), Breiter Grieskogel, 3.287 m (4-5 Std.)
Übergänge: Dortmunder Hütte (Kühtai) (5 Std.), Winnebachseehütte (5 Std.), Pforzheimer Hütte (3-4 Std.)
Talort: Niederthai im Ötztal/Tir. (2 Std.)
Bewirtschaftungszeiten: Mitte Juni bis Ende September, Ende Februar bis Ende April
Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung des Stocker Verlags aus dem schönen Buch:
Imo Eberhard Irsay: Servus alte Hütt'n. Bekannte Schutzhütten einst und jetzt. Leopold Stocker Verlag, Graz 2002.
Bestellung des Buches (Leopold Stocker Verlag)

