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Lichtental, Wien 9#

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Lichtental auf dem Plan von Carl Graf Vasquez, um 1830., Foto: Peter Gugerell. Aus: Wikicommons
Lichtental auf dem Plan von Carl Graf Vasquez, um 1830.
Foto: Peter Gugerell. Aus: Wikicommons

Lichtental ist seit der Eingemeindung 1850 ein Teil des 9. Wiener Gemeindebezirks. Grenzen bilden die Fechtergasse, Liechtensteinstraße bis 115, Nußdorfer Straße bis 68, Rufgasse, Althanstraße bis Fechtergasse. Der Name Lichtental lässt sich sowohl vom Grundherren Liechtenstein als auch von der Tallage ableiten, auch die frühere Bezeichnung "Lichtenwörd", an die der Lichtenwerder Platz erinnert, spielt mit.

Urspünglich befand sich hier eine Insel (Werd) im Augelände der Donau, auf der sich die "Wiese unter dem dürren Sporkenbühel" erstreckte, als deren Besitzer 1254 Heinrich von Liechtenstein erwähnt wird. Markgraf Leopold III. (1073-1136) schenkte die Wiese dem von ihm gegründeten Stift Klosterneuburg. Noch im 17. Jahrhundert hieß die von der Als in West-Ost-Richtung geteilte Gegend "Auf der Wiese" oder "Thalwiese". Damals im Besitz der Fürsten Auersperg, kam sie 1678 an die Fürsten Liechtenstein. Johann Adam Andreas Fürst Liechtenstein ließ nach der Zweiten Türkenbelagerung im südlichen Teil sein Gartenpalais, nördlich des Baches die Grundherrchaft Lichtental mit einem Brauhaus anlegen. 1701 entstand das erste Haus ("Zum goldenen Schlüssel, Salzergasse 1), dem rasch weitere folgten, da der Grundherr 10-jährige Steuerfreiheit gab. Von Anfang an war im Schnittpunkt der beiden Hauptgassen eine Kirche geplant, deren Grundstein Kaiser Karl VI. 1712 legte. Die barocke Vorstadt bestand bis in die 1960er Jahre fast unverändert. Dann wurde sie mit Gemeindebauten und Grünflächen assaniert.

Dabei verschwand auch das aus dem Jahr 1794 stammende Haus "Zum blauen Einhorn", Ecke Liechtensteinstraße 74 / Lichtentaler Gasse 1. Als es abgetragen wurde, initiierte der damalige Leiter des Bezirksmuseums Alsergrund, Ing. Alfred Wolf, die Anbringung einer Replik des Hauzeichens am Neubau und eine Kopie für das Museum. Heimito von Doderer (1896-1966) hat dem Haus in seinem Roman "Die Strudlhofstiege" ein literarisches Denkmal gesetzt. Dort heißt es auf S. 129 ff:

"Rene stieg langsam hinunter, mehr genießerisch als nachdenklich.Am Abhang drängten sich die Kronen einiger Bäume. Die Stiegen leiteten sanft, aber überraschend tief hinab. Es roch hier erdig. Unten kommt man in die Liechtensteinstraße, und Stangeler folgte ihr nach links, wo sie alsbald bei einem Wirtshause, das sich 'Zur Flucht nach Ägypten' nennt, in eine breitere Verkehrs-Ader mündet. Diese war nun Rene freilich bekannt und im Augenblicke störte ihn das, als fiele eine seitliche Helligkeit in seinen Traum, den er jetzt wie einen Mantel um sich zusammenzog, als striche da ein Zugwind herein. Er überquerte rasch die Alserbachstraße und ging in der stark verengten Liechtensteinstraße weiter. Diese Gasse schien die Grenze zweier sehr verschiedener Stadt-Teile zu sein, die einander über die geringe Breite hin als Fremde anblickten. Und zwar der eine Teil auf den anderen von oben herabschauend: denn erstens stieg das Terrain, auf welchem die Häuser gebaut waren, nach links zu an, wie die ganze Gegend, und zweitens befanden sich auf dieser Seite der Gasse neue billige Gebäude von vier und fünf Stockwerken, während die rechte Zeile meist aus einstöckigen Häuschen bestand, von denen wenige viel jünger sein mochten als hundert Jahre. Dieser Stadt-Teil wird 'Liechtenthal' genannt, er ist die engere Heimat Franz Schuberts, welcher in der Liechtenthaler Pfarrkirche einst Organist gewesen ist. Aber derartige Dinge wußte Rene Stangeler nie, und er hätte sie auch jetzt gar nicht gerne vernommen. Er war ein wohl intensiver aber wesentlich ungebildeter Mensch, man könnte sagen im Grundbau seines Wesens das strikte Gegenteil eines Produkts, wie etwa jener Major und spätere Oberst Laska, der den Leutnant Melzer einst auf die Bärenjagd mitgenommen hat.Von der Gasse zweigte nach rechts ein Gäßchen. An dem einen Eckhause bemerkte Stangeler jetzt in geringer Höhe, über dem Erdgeschoß am ersten Stockwerk, ein in blauer Glasur ausgeführtes rundplastisches Bildwerk, welches ein Einhorn darstellte. Er blieb in der halben Breite des Nebengäßchens stehen und schaute zu dem Einhorn hinauf, als er hinter sich Schritte hören konnte, welche nun langsamer wurden und anhielten.Rene wandte sich herum und erblickte ein etwa siebzehnjähriges Mädchen in bescheidenem grauen Tuchanzug und eine Aktentasche unter dem Arm. Er lachte im selben Augenblicke, und dieses Lachen war sehr geschickt und stellte die Verbindung, welche er sofort suchte, mühelos her: denn sie blickte, gleichfalls lachend, zu dem Einhorn hinauf und sagte: 'Wissen Sie eigentlich, was das da für ein komisches Viech ist?' 'Ein Eichhorn', antwortete Stangeler. Er sah jetzt, daß sie dunkelrote Haare hatte, die anmutig unter dem grauen flachen Hut ihre Schläfen umgaben. Diese selbst waren sehr weiß, bleich und glanzlos wie ihr Antlitz, in welchem die Augen etwas schräg standen (ähnlich wie bei Rene selbst, aber das kam ihm freilich nicht zu Bewußtsein). 'Hat's denn so was einmal gegeben?' fragte sie. 'Ja — wahrscheinlich', sagte Stangeler und dachte an Julius Cäsars Berichte über das alte Germanien. 'Aber, liebes Fräulein', fügte er gleich nach und war dabei gut im Zuge, so daß alles höchst natürlich und ganz harmlos herauskam, »wenn ich Ihnen mehr davon erzählen dürfte, würde es mich sehr freuen — nur möcht' ich das gerne in der großen Conditorei auf der anderen Seite von der Alserbachstraße tun. Ich muß nämlich jetzt unbedingt eine Jausen haben. Darf ich Sie einladen? Dort gibt's herrliche Indianerkrapfen.' Er hatte, nach dem Überschreiten der Schwelle zwischen dem Knaben- und dem Jünglingsalter, schon so etwas wie eine mechanistische Sicherheit im Umgange mit weiblichen Wesen erlangt, mit welchen er übrigens im springenden Punkte nahezu vertraut war. Irgendwelche, wenn auch entfernte, Chancen letzterer Art, wurden von Rene auf gar keinen Fall außer acht gelassen: und schon hier, in dieser frühen, ja ersten Auswahl zeigte sich bei ihm die gelegentliche Neigung aller Stangelers für das Gutartige, das Gutmütige und, wie sie vermeinten, das geistig Unterlegene, beides als Resonanzboden des eigenen Wertgefühls benötigt, mit welcher Würze sie wohl das oder jenes Erlebnis besser genießen konnten, so wie etwa manchen Leuten Muskatnuß oder Curry bei gewissen Speisen als unentbehrlich erscheinen. Unser Paar war inzwischen über die breite Straße und in die Conditorei gelangt, wo es sich nichts abgehen ließ, denn Rene war trotz seines geringen Taschengeldes bei Kasse. Hierzu diente ihm ein vergessener großer Bücherschrank im zweiten Stockwerk seines Elternhauses, der im Winkel eines Vorraumes stand, mit sämtlichen Romanen der Achtzigerjahre wüst vollgepfropft, vornehmlich mit den Werken eines gewissen Georg Ebers, ausgezeichnet durch Leinen und Goldschnitt. Diesen Bücherkasten höhlte Rene, von ganz rückwärts beginnend, nach und nach aus, wie die Termiten in Afrika Bäume von innen her aushöhlen. Seine Beziehungen zu mehreren Altbuchhändlern waren geregelte. Jedoch statt nun in der gewohnten Weise seinen Musterkoffer des Interessanten und Originellen auszupacken und gleichsam seine Schaufenster zu arrangieren, überkam ihn hier an dem kleinen Marmortischlein, aus der Gelöstheit und Leichtigkeit dieses Nachmittages, etwas ganz anderes; eine souveräne Trägheit nämlich gegenüber jenem Automatismus, der spielen sollte, um einem Mädchen zu imponieren. Es war Rene ganz unmöglich, sich um diesen Anlaß herum jetzt zusammenzukrampfen, und vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben empfand er Gleichgültigkeit gegen den Eindruck, den er etwa machen oder nicht machen würde. Diese Empfindung — vergleichbar jener eines Sitzenden, den ein allzu tiefer und bequemer Fauteuil vom Aufstehen abhält — war sehr deutlich, und sie war ihm neu. Er begrüßte sie mit einer tiefen Freude und mit dem bemerkenswerten Wunsche, immer so zu leben. 'Und was ist mit den Einhörndln?' fragte sie und setzte die Schokoladentasse ab. 'Ja — die Einhörner', sagte Rene und sah das Mädchen an und weiter nichts. 'Mir scheint, Sie wollten nur jausnen und das Erzählen ist Ihnen jetzt zu fad', meinte sie lachend. 'Mir ist gar nicht fad', erwiderte er mit einer sozusagen bedeutungsvollen Betonung, und umfaßte, ruhig vor sich hinblickend, ihren Kopf vor dem Hintergrunde der ab und an bewegten Straße dort draußen hinter der großen Glas-Scheibe. 'Ja, also die Einhörner, oder die Einhörndln, wie Sie so herzig sagen, die hat's aller Wahrscheinlichkeit nach gegeben. Im vorigen Jahrhundert, da hat man alles für reinen Unsinn und für bloße Fabeln und Sagen gehalten, was in den von der Wissenschaft einmal aufgestellten Rahmen nicht gepaßt hat, aber seitdem sind doch viele neue Viecher noch entdeckt worden, und heute glaubt man überhaupt nicht mehr, daß es ganz reine Fabelwesen gibt. Alles geht auf irgendeine Wirklichkeit zurück, die Basilisken, die Drachen und die Einhörner.' 'Sie sind Student?' 'Ja. Das Einhorn war ein wildes und böses Tier, das einsam in unzugänglichen Wäldern lebte. Aber man konnte es leicht fangen.' 'Wieso denn?' fragte sie, mehr erstaunt als schnippisch; die letztere Tonart schien ihr überhaupt nicht gut zu liegen, sondern nur eine künstlich vorgeschobene Außenbefestigung ihres Wesens zu sein, übernommen und imitiert, zur raschen Selbstverteidigung. 'Man mußte eine Jungfrau dazu haben', sagte Stangeler, 'aber eine wirkliche.' Er empfand eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber dieser jetzt eintretenden Weichenstellung im Gespräch, welche aus dessen Gegenstande selbst sich ergeben hatte, und er sah jetzt dieser Wendung in's Anzügliche zu — die er sonst immer bald und gewohnheitsmäßig herbeiführte — mit dem Bewußtsein, augenblicklich nichts dagegen machen zu können. Es war wie eine kleine Lähmung. Und aus dieser heraus beobachtete er, als ein durchaus Erwartetes, wie ihr Mund — kein Mäulchen, sondern ein ziemlich breiter Mund — sich verzog, schief und ihrem Schwanken entsprechend zwischen ihrer eigentlichen Art und den nachgeahmten und eingefahrenen Gebärdenspielen ihrer Altersgenossinnen. 'Und was hat die Jungfrau mit dem Einhörndl gemacht?' 'Sie brauchte sich nur in den Wald zu setzen, wo das Einhorn lebte — da ist es bald gekommen, vor ihr in die Knie gesunken und hat seinen Kopf ganz zahm in ihren Schoß gelegt. Und dann hat man es binden und wegführen können, und es hat sich nie gewehrt.' 'Gehn S', das ist doch alles gar nicht wahr', sagte sie jetzt, indem sie ihrerseits sich doch wehrte, gegen ein Gefühl nämlich, das ihr bedeuten wollte, sie sei hier unvermutet dazugekommen, etwas ganz Neues und Reizvolles zu berühren: durch den kleinen Zufall, daß sie gut aufgelegt gewesen war auf dem Heimwege vom Büro ihres Chefs (eines Advokaten, wo sie stenotypierte seit zwei Jahren), weil eine schwierige Causa beendet und gewonnen, viel Arbeit getan war und der Doktor — freilich auch in guter Laune — sie sehr gelobt und ihr eine nicht unwesentliche Aufbesserung der Entlohnung zugesagt hatte: und aus solcher guter Laune hatte sie den jungen Buben da vor dem Haus 'Zum blauen Einhorn' ohne weiteres angeredet, schon immer neugierig, was denn dieses blaue Schaf eigentlich für ein Viech gewesen sei. Aber jetzt, und nicht zum mindesten dadurch, daß Stangeler jene offene Weiche in der Bahn des Gespräches ganz unbefahren ließ, fühlte sie prickelnd und ziehend von einer leisen Sehnsucht die Grenze eines neuen, ja für sie geradezu jenseitigen Terrains, und ein Wind fuhr durch ihr Gemüt, der alle je gelesenen Romanbücher rauschend in ihr aufblätterte. So saßen diese beiden Kinder sehr verschiedener Ufer und Zonen bei Schokolade und Indianerkrapfen — Stangeler übrigens trank Kaffee und rauchte eine Zigarette, was sonst in Conditoreien nirgends gern gesehen wird, aber die Ladnerin hatte es ihm gestattet, denn es war kurz vor dem abendlichen Geschäftsschluß. Längst lag draußen die Straße in ein feines, gleichmäßiges Grau getaucht, darin die ersten Lichter schwammen, müde alles, wenngleich noch belebt, wund vom Tage. Und längst hatte Paula Schachl ohne eigentlichen Übergang von sich selbst zu sprechen angefangen: von ihrem Chef und dem großen zu Ende gegangenen Prozeß (eine Automobilfabrik contra ihren Holzlieferanten, also für Stangeler eher abseitig), von dem Lob, das ihr heute zu Teil geworden war nach all der vielen Arbeit oft bis neun und zehn Uhr abends, von ihrer Tante, bei der sie wohnte (übrigens hier in Liechtenthal) und endlich von einem Arzt, Doktor Brandeis, der sie im Allgemeinen Krankenhaus in der Ambulanz behandle, gestern sei sie wieder dort gewesen, ein sehr lieber Herr und überaus sorgfältig. Sie hatte sich im Winter bei Glatteis durch Umkippen des Fußes den linken Knöchel übertreten und irgendwas an den Bändern getan. Sie verließen die Conditorei und schritten gegen jenes alte Stadtviertel zu; Paula hatte ihre Erzählung dabei kaum unterbrochen. Sie kam jetzt auf verschiedene Freundinnen und Bekannte, die anscheinend alle hier in dieser Gegend wohnten; und am Sonntag-Vormittag schien es auf der Nußdorferstraße eine Art üblichen Bummel zu geben, wo man sich gegenseitig antreffen konnte. Auch Rene stand jetzt an der Grenze einer sozusagen anderen Welt, die ihm nicht ohne Behagen zu sein schien, und sah da hinein: sogar verlangend, aber nur ganz beiläufig und wie aus dem Augenwinkel. Er hatte die unklare Empfindung, daß man dort leichter, besser und recht eigentlich vernünftiger lebte. Aber dies war das einzige, was er von Paulas Erzählung gegenständlich und wirklich in sich aufnahm. Denn sonst hörte er zu, als ob sie ohne Worte sänge: ein langes Lied nach einer kleinen Melodie mit dann und wann wiederkehrenden Ritornellen, ein Lied, das sich gleich blieb und stand oder schwebte, wie gewisse Insekten, die mit einem singenden Ton an der gleichen Stelle schweben, also in der Luft stehen können."

Bild 'Horn'
Bild 'Kirche'
Bild 'Schubert'
Bild 'Tafel'


Das markanteste Gebäude der ehemaligen Vorstadt ist die Lichtentaler Pfarrkirche "Zu den heiligen 14 Nothelfern" in der Marktgasse 40. Sie ging aus der 1711 errichteten Kapelle "Zur hl. Anna" hervor. Darüber befindet sich heute der Südturm mit dem Steinkruzifix von Joseph Klieber (1827). Zunächst hatte das Gotteshaus nur einen Turm, erst 1827 kam der zweite dazu, ihre Höhe beträgt 50 m. Die Pläne zur Pfarrkirche dürften auf den Hofbaumeister Johann Lukas Hildebrandt und den römischen Architekten Andrea Pozzo zurückgehen, der in der Jesuitenkirche und im Gartenpalais Liechtenstein arbeitete. Zunächst im Barockstil erbaut, wurde das Gotteshaus 1773 ostwärts im Klassizismus verlängert. Ein typisches Beispiel dafür ist der Hochaltar, den vergoldete Steinfiguren der Apostel Petrus und Paulus von Johann M. Fischer flankieren. Den Hochaltar entwarf der führende Architekt des spätbarocken Klassizismus in Wien, der Hofarchitekt Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, der auch den Plan der Schönbrunner Gloriette verfasste. Die vorderen Seitenaltarbilder stammten von Franz Anton Maulbertsch, Hochaltarbild ("Die heiligen 14 Nothelfer"), Deckenfresken ("Die sieben Bitten des Vaterunser") und hintere Seitenaltäre (hl. Johann Nepomuk, hl. Franz Xaver) von Franz Zoller. Bei einer Umgestaltung der vorderen Seitenaltäre ersetzte man 1832 und 1841 deren Bilder durch Werke von Leopold Kupelwieser. Die Taufkapelle zeigt ein Relief der Taufe Jesu. 2006 erfolgte eine Neugestaltung des Altarraumes samt Volksaltar und Ambo nach Plänen von Johann Traupmann. Das Gotteshaus wird auch "Schubertkirche genannt. Franz Schubert (1797-1828) komponierte für seine Taufkirche die F- und G-Dur-Messe. 1814 dirigerte er als 17-Jähriger hier seine erste Messe, die er zum 100-Jahr-Jubiläum der Kirche geschrieben hatte. Eine Gedenktafel erinnert an ihn.

Das Wappen Lichtentals zeigt zwei Berge mit je einem kleinen Haus, die ein Tal bilden. Darüber steht die Sonne im Zenith.

--> Liste der Wiener Vorstädte

--> Lichtental

Quellen#


Redaktion: hmw
Ergänzungen und Fotos: Peter Diem