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Marillenknödel#

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Marillenknödel
Marillenknödel.
Foto: Freedom_Wizard. Aus: Wikicommons unter CC

Marillenknödel sind eine österreichische Nachspeise, die aus der böhmischen Küche stammt. Vor allem in den Marillen-Anbau-Gebieten, wie der Wachau und im Vinschgau sind sie eine Spezialität. Als Teig wird meist ein Topfenteig verwendet, er kann aber auch aus Erdäpfeln gemacht werden.

Rezept#

Zutaten:

Für den Topfenteig

  • 25 dag Topfen
  • 7 dag Weißbrot
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 20 g Butter
  • 1 EL Staubzucker

Für die Fülle

  • 8 Marillen
  • 8 Stück Würfelzucker

Für die Butterbrösel

  • 10 dag Butter
  • 12 dag Semmelbrösel
  • 1 EL Staubzucker

Zubereitung:

Den Topfen mit den anderen Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Mit Folie bedeckt für zwei Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Die Marillen waschen, einschneiden, entkernen und gut abtropfen. Anstelle des Kernes kommt ein Stück Würfelzucker in jede Frucht.

Den Topfenteig aus dem Kühlschrank nehmen, zu einer Rolle formen und in Scheiben schneiden. Diese flach drücken, die Marillen in die Mitte setzen und zu Knödel formen.

Die Knödel in einem Topf mit nur leicht köchelndem Wasser ca. 20 Minuten sieden lassen.

In einer Pfanne die Butter zerlassen, mit den Semmelbröseln und dem Staubzucker vermischen und leicht bräunen. Die fertigen Marillenknödel darin schwenken und nochmals vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Quellen#

  • B. Hinterer, H. Kucher, Die gute österreichische Küche - Grabnerhof-Kochbuch, 1998
  • J. A. Landschützer, Die Seele der österreichischen Küche, 2010


Redaktion: S. Erkinger-Kovanda