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Nürnberger Hütte - Heimatlexikon - Alltagskultur

Nürnberger Hütte#

Stubaier Alpen

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Nürnberger Hütte
Nürnberger Hütte
© Imo Eberhard Irsay

2.297m

Erbaut 1886

Die Nürnberger waren nicht die ersten im Langental, einem Seitenarm des Stubaitals, denn schon im Jahre 1869 wurden der Wilde Freiger und zwei Jahre später die Feuersteine bezwungen, doch ein scharfer Instinkt führte sie in dieses alpine Eldorado unterhalb des Grüblerferners, wo sie 1885 begannen, ihre Hütte zu bauen. Wer in letzter Zeit wieder einmal auf dieser Hütte war, wird erkennen, wie sehr sie sich verändert hat.

Nürnberger Hütte
Blick gegen Feuerstein, 3.250 m und Grübler Ferner
© Imo Eberhard Irsay

Aber die Bergfreunde aus der Frankenmetropole machen nicht gern halbe Sachen: weil sich die Beliebtheit ihres Hauses von Jahr zu Jahr steigerte, vergrößerten sie es mehrere Male, bis es sein jetziges Aussehen erhielt. Gönner gab es ja in der wohlhabenden, malerischen Dürer- und Lebkuchenstadt allemal genug.

Und die Beliebtheit besteht heute noch, stehen doch in der Runde einige markante Dreitausender-Gipfel, die es zu erobern gilt, wie z. B. die Mairspitze, 2.800 m (1 ½ Std.), Zuckerhütl, 3.507 m (6 Std.), Wilder Pfaff, 3.458 m (5 Std.), Wilder Freiger, 3.418 m (4 Std.) u. a. m.

Übergänge: Bremer Hütte (31/2 Std.), Sulzenauhütte (21A Std.), Dresdner Hütte (4 Std.).

Interessant, aber hochalpin, ist der Übergang übe den Wilden Freiger zum Becherhaus (5 Std.).

Talort: Ranalt im Stubattal/Tirol, (3 Std.)

Bewirtschaftungszeiten: Mitte Juni bis Anfang Oktober


Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung des Stocker Verlags aus dem schönen Buch:

Imo Eberhard Irsay: Servus alte Hütt'n. Bekannte Schutzhütten einst und jetzt. Leopold Stocker Verlag, Graz 2002.


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