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Tannheimer Tal Tannheimer Tal, Tirol #

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Tannheimer Tal
Sicht vom Hahnenkamm (Reutte) ins Tannheimer Tal.
Foto: Df1paw. Aus: Wikicommons unter CC

Tirol, nordwestliches Nebental des Lechtals (Lech) im Außerfern. Das Tannheimer Tal führt vom Oberjoch (1178 m), an der Grenze zu Deutschland, über den Hauptort Tannheim (1097 m), den Haldensee (1124 m) und über den Gaichtpass bis zur Einmündung bei Weißenbach am Lech (885 m). Weitere Gemeinden im Tannheimer Tal sind Nesselwängle, Grän, Zöblen, Schattwald und Jungholz. Es wird von Vils, Berger Ache, Nesselwänger Ache, Warpsbach und Weißenbach durchflossen.

Vilsalpsee bei Tannheim
Vilsalpsee bei Tannheim/Tirol
© Österreich Werbung/Ascher

Das Hochtal wird im Nordosten durch die Klettergipfel Schartschrofen, Rote Flüh, Gimpel und Kellenspitze, im Süden durch die Kette der Tannheimer Berge, unter anderem durch Gaishorn, Rauhhorn, Kugelhorn, Ponten, Bschießer, Kühgundkopf und Krinnenspitze, im Nordwesten durch den Einstein, das Brentenjoch und durch den Aggenstein umgeben.

Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert führte die alte Salzstraße von Reutte (853 m) zum Bodensee durch das Tannheimer Tal. Um 1780 verliert die Salzstraße im Zuge des Ausbaus der Arlbergstraße an Bedeutung.

Das Tannheimer Tal ist in der Winter- wie auch in der Sommersaison eine beliebte Tourismusregion mit vielfältigem Sport- und Freizeitangebot. Die Gäste werden mit kulinarischne Spezialitäten der Region bewirtet. Auch viele Almen und Hütten werden in den Sommermonaten noch bewirtschaftet. Die Region bildet eine einzigartige Landschaft, die jeden Tag aufs Neue zum Entdecken und Erleben einlädt. Das Tal wurde zum "Wanderziel des Jahres 2007, 2008 und 2009" in Österreich gewählt.

Quellen#


Redaktion: K. Ziegler