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Wager-Alm (Salzburg) Salzburg, Wageralm #

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Die Heiligen Georg und Katharina sowie ein Marien-Medaillon zieren die Front des Almhauses auf der Wager-Alm., © Hilde und Willi Senft
Die Heiligen Georg und Katharina sowie ein Marien-Medaillon zieren die Front des Almhauses auf der Wager-Alm.
© Hilde und Willi Senft

Ausgangspunkt ist die Felbertauernstraße, wo im Amertal, einige Kilometer vor dem Felbertauerntunnel, die „herrschaftlich" wirkenden Gebäude der Wager-Alm (1.263 m) schon von der Straße her auffallen. Man parkt das Auto an passender Stelle und geht sodann kaum 10 Minuten zur Alm hinüber, deren gemauertes und weißgetünchtes Haus sich unterhalb von Archenkopf (Wolfram-Steinbruch) und Brentling in ein weites Almgelände schmiegt. Die Hausfront ist - für ein Almgebäude sehr ungewöhnlich - mit prachtvollen Fresken der Heiligen Georg und Katharina sowie einem „Herrgotts-Auge" und einem Marien-Medaillon geschmückt.

Besitzer: Sebastian Steger, Mittersill

Viehbestand: Bis 1992 wurden 24 Kühe aufgetrieben und die gesamte Milch verkäst und verbuttert. Ab 1993 wurden hier aber 20 Traber-Stuten und 2 Deckhengste gehalten; es wurde eine staatlich anerkannte Deckstation betrieben und mit Frisch- sowie auch mit Gefriersamen gearbeitet. (Die Traber wurden nach Wels, Salzburg, Baden und in die Krieau Wien verkauft. Das Zuchtbuch wurde in Wien geführt.) Gealpte Fohlen und Stuten werden bei den Trabern besonders geschätzt.

Die Pferdezucht musste 2005 aber wieder der Rinderhaltung weichen. Derzeit werden 60 Stück Galtvieh (Zinsvieh) aufgetrieben. Kein Jausenstationsbetrieb.

Karte: Kompaß Wanderkarte Glocknergruppe / Hohe Tauern.

Quellen#

  • Hilde und Willi Senft. Die schönsten Almen Österreichs. Brauchtum & Natur - erwandert und erlebt. Leopold Stocker Verlag. Graz- Stuttgart.