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AufhOHRchen#

Heimatlexikon - Unser Österreich

"Heimatlexikon - Unser Österreich"#

Ein Projekt von ServusTV in Zusammenarbeit mit dem Austria-Forum

Ab 1992 fand einige Jahre hindurch die „Sommerakademie Volkskultur“ als gemeinsame Aktion des Österreichischen Volksliedwerks, der Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung sowie für Unterricht und Kunst statt. In der Folge sollte eine ähnlich profilierte Veranstaltung in Niederösterreich über die Bühne gehen. Die Zielsetzung war vielseitig: Pflege von Traditionen, Einbringen von Zeitgemäßem, Umgang mit Begriffen in einer aktuell verständlichen Form, Auseinandersetzung mit der Entwicklungen in der Musikbranche. So entstand die Idee von "aufhOHRchen" . Sie wird seit 1993 jährlich von 1000 bis 1800 Mitwirkenden Einzelkünstler, Ensembles, Chöre, Blasmusiken, Vereine, Musikschulen - vor 6000 bis 8000 Besuchern durchgeführt. 15 bis 25 Teilveranstaltungen stehen in dreieinhalb bis vier Tagen auf dem Programm.

Das Konzept beinhaltete von Anfang an die Innovation und den Wechsel – auch im Ort. Bisher fand "aufhOHRchen" an folgenden Orten statt: Tulln (1993), Hollabrunn (1994), Waidhofen/Ybbs (1995), Kirchschlag in der Buckligen Welt (1996, 2000), Gaming (1997), Zwettl (1998, 2000), St. Valentin (1999), Mödling (2001), Scheibbs (2002), Poysdorf (2003), Neulengbach (2004), Kirchberg/Pielach (2005), Horn und Stift Altenburg (2006), Rossatz-Arnsdorf und Spitz (2007), Grafenwörth (2008), Pöggstall im Waldviertel (2009), Retz (2010) und Groß-Gerungs (2011). Ein weiteres Prinzip ist die Nachhaltigkeit als Grundlage der Gesamtidee, mit dem Ziel, Volksmusik als Kommunikationsmittel für die dauerhafte Aktivierung eines Orts oder einer Region einzusetzen.

Dank der Erfolge des Festivals gibt es inzwischen in Radio Niederösterreich eine wöchentliche Sendung "aufhOHRchen", es bestehen gemeinsame Termine mit dem Festspielhaus St. Pölten, um an das Publikum der "Hochkultur" heranzukommen, und eine "Lange Nacht der Volksmusik", live aus dem ORF- Landesstudio St. Pölten.

Quelle#


Redaktion: hmw