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Stock, Karl#

* 1937, Graz


Bibliothekar
Bibliographie-, Ex Libris- und Linolschnittexperte


Karl Stock
Karl Stock

Karl Stock wurde 1937 in Graz geboren.


1959 wurde er Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Graz, 1969 promovierte er zum Dr. der Staatswissenschaften und wurde 1974 Bibliotheksdirektor der Technischen Universität Graz.


Karl Stock hat sich in den letzten 50 Jahren in seiner Freizeit in Theorie und Praxis intensiv mit der Exlibris-Kunst beschäftigt.


Diese Exlibris-Kunst - mit dem Aufkommen der digitalen Medien etwas in Vergessenheit geraten - erlebt jetzt wieder einen Aufschwung.

Mit der Erfindung des Buchdrucks hatte sich das Bucheignerzeichen zuerst als Wappen-Exlibris, dann als künstlerisch gestaltete Kleingraphik etabliert.

Karl Stock hat selbst an die 90 Exlibris in der Technik des Linolschnitts und zahlreiche Monotypien geschaffen, die 2007 in einer Sonderausstellung zu seinem 70. Geburtstag in der Steiermärkischen Landesbibliothek präsentiert wurden.

Gemeinsam mit Rudolf Heilinger und Marylène Stock veröffentlicht Karl Stock seit 1976 eine "Bibliographie österreichischer Bibliographien, Sammelbiographien und Nachschlagewerke".


Seit 1997 ist Hofrat Dr. Karl F. Stock in Pension und widmet sich nun ganz den Bibliographien, seiner Exlibris-Sammlung und den Linolschnitten.

Der Stand der umfangreichen bibliographischen Datenbanken lautete 2009:

  • Personalbibliographien 72.000
  • Einträge Exlibris-Literatur 46.000
  • Einträge Holz- und Linolschnitt-Literatur 4300 Einträge
  • "Elsässer in Österreich - Österreicher im Elsaß" 2900 Einträge


Werke, Veröffentlichungen, Projekte (Auswahl):

Linolschnitt, TU Graz
Linolschnitt des Hauptgebäudes der Technischen Universität Graz
© Karl Stock

Zusammenstellung von Hofrat Stock, Februar 2016, Siehe Web-Book
Zusammenstellung von Hofrat Stock, Februar 2016
Siehe Web-Book

  • 1957: Beginn von Linolschnittarbeiten, bis 2003 rund 340 Linolschnitte, darunter auch Farblinolschnitte
  • 1962: Beginn der Arbeiten an der "Bibliographie österreichischer Bibliographien, Sammelbiographien und Nachschlagewerke"
  • 1964: Erste Versuche mit Monotypien, bis 2003 über 400 Monotypien
  • 1972: Veröffentlichung der "Personalbibliographien österreichischer Dichter und Schriftsteller" beim Verlag Dokumentation (K. G. Saur, München)
  • 1974: "Grundlagen und Praxis der Bibliotheksstatistik" bei K. G. Saur, München
  • 1976: Beginn der laufenden Publikation "Bibliographie österreichischer Bibliographien - Abt. 1: Bundesländerbibliographien"
  • 1979: Beginn der elektronischen Bibliographie-Produktion mit dem eigenen Programmsystem BIBLIOGRAMM
  • 1985: Zweite Auflage der "Einführung in die elektronische Datenverarbeitung für Archivare, Bibliothekare und Dokumentare" bei K. G. Saur, München
  • 1987: Beginn der Publikation "Personalbibliographien österreichischer Persönlichkeiten" - Bd 1. 1987 - Bd 17.2003
  • 1993-1995: Betreuung des Projektes "Automation der Parlamentsbibliothek"
  • 2002: Veröffentlichung der "Personalbibliographien österreichischer Dichterinnen und Dichter" in 4 Bänden bei K. G. Saur, München


Ausstellungen (Auswahl):

  • 1979: Erste Ausstellung von Linolschnitten und Monotypien in Graz-Gösting
  • 1983: Ausstellung in der Galerie im Stüberl im Rechbauerkino in Graz
  • 1985: zweite Ausstellung in der Galerie im Stüberl Galerie im Stüberl
  • 1988: Ausstellung in Linz im Club der Begegnung
  • 1989: Ausstellung im Krainerhaus in Graz
  • 1993: Ausstellung in den Räumen der Firma Minerva in Wien
  • 1994: Ausstellung in der Aula der Technischen Universität Graz
  • 1995: Ausstellung in der Universitätsbibliothek Göttingen
  • 1996: Ausstellung in Congress Innsbruck
  • 1997: "Kalligraphische Finissage" in der Hochspannungshalle der TU Graz
  • 1999: Ausstellung in der Österreichischen Nationalbibliothek
  • 2000: Ausstellung im Rahmen der Leipziger Buchmesse und des Bibliothekskongresses 1997
  • 2007: "Exlibris 1960-2006" in der Steiermärkischen Landesbibliothek

Werke im Austria-Forum#

Quellen#



Redaktion: I. Schinnerl