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Feuchtmüller, Rupert#


* 5. 8. 1920, Moosbrunn (Niederösterreich)


Kunsthistoriker


Nach dem Besuch des Gymnasiums in Wien und dem Kriegsdienst studierte Feuchtmüller Kunstgeschichte (Dr. phil.: 1946). Danach war er in der Kunstabteilung des Niederösterreichíschen Landesmuseums tätig, deren Leiter er schließlich war (bis 1976). Ab 1959 lehne er auch an der Wiener Universität. 1973-1984 leitete er das Dom- und Diözesanmuseum, das er völlig neu gestaltete. Auch die Neugestaltung des Niederösterreichíschen Landesmuseums ist ihm zu verdanken. Feuchtmüller verband in seiner Arbeit analytische kunsthistorische Forschung mit konzeptiver musealer Präsentation. Mit geistiger Lebendigkeit vermittelte er Information in didaktisch geschickter Weise.

Werke#

  • "Das Niederösterreichíschen Landhaus" (1949)
  • "Die steinerne Bibel von Schöngrabern" (1962)
  • "Schloss Schallaburg. Ein Denkmal der Renaissance" (1974)
  • "Das Neugebäude in Wien" (1976)
  • "Wotruba: Die Kirche in Mauer" (1977)
  • "Der Stephansdom in Wien" (1978)
  • "Österreichs Aufbruch in die Moderne" (1980)



© "Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik" von Isabella Ackerl und Friedrich Weissensteiner, 1992