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Schlosser, Julius#


* 23. 9. 1866, Wien

† 1. 12. 1938, Wien


Kunsthistoriker


Nach seinem Studium habilitierte sich Schlosser an der Wiener Universität, wo er 1922-1936 als Ordinarius für Kunstgeschichte lehrte. Zuvor hatte er 1901-1922 als Direktor das Kunsthistorische Museum geleitet. Schlosser, der als Universitätslehrer geradezu eine Schule bildete, erwarb sich besondere Verdienste um die Quellenkunde der Kunstgeschichte. Unter dem Pseudonym O. Hammer veröffentlichte er auch belletristische Werke.

Werke#

  • "Werke der Kleinplastik in der Skulptursammlung des Allerhöchsten Kaiserhauses" (2 Bde., 1910)
  • "Materialien zur Quellenkunde der Kunstgeschichte" (10 Hefte, 1914-1920)
  • "Die Kunst des Mittelalters" (1923)
  • "Künstlerprobleme der Frührenaissance" (5 Bde., 1929-1934)
  • "Die Wiener Schule der Kunstgeschichte" (1934)



© "Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik" von Isabella Ackerl und Friedrich Weissensteiner, 1992