Schafböden - Alm  Steiermark, Hinterradmer #

Ausgangspunkt ist Hinterradmer, von wo aus man noch einige km bis knapp vor den Talschluß (Wegschranken und Parkplatz) fahren kann. Hier finden sich schon die Hinweisschilder „Schafböden" und „Kammerl", und wir folgen nun rechterhand einem Forstweg, der in weiten Kehren nach oben führt. Das letzte Stück ist nur noch ein Karrenweg. Wegkundige können die Kehren mehrmals mit bedeutendem Zeitgewinn abkürzen. Gehzeit: 2 Std. Die Alm mit der urigen Hütte samt Stall liegt auf 1.610 m am Beginn der „Schafböden" in einer weiten Hochmulde, die von der wuchtigen Lahnerleitenspitze auf der einen und dem sanften Gscheideggkogel auf der anderen Seite begrenzt wird.

Bewirtschaftungszeit: Mitte Juni - Mitte September (festlicher Almabtrieb nach Hinterradmer).

Besitzer: Greifenbergsche Guts- und Forstverwaltung.

Pächter: Franz Berthold, Garns bei Hieflau Nr. 90.

Sennerin: Elisabeth Furtner, Radmer.

Viehbestand: Kühe, Jungvieh. Die Milch wird zu Steirerkäse und Butter verarbeitet. Jausenstation.

Wandervorschlag: In 1 1/2 Std. auf den Gscheideggkogel (1.788 m), in einer 3/4 Std. zum Leobnertörl (1.739 m) und von dort in einer 3/4 Std. auf den Leobner (2.036 m).

Karte: ÖK Nr. 100, 131.




Bilder und Text stammen aus dem Buch: "Die schönsten Almen Österreichs: Brauchtum & Natur - Erwandert und erlebt", H. und W. Senft, Leopold Stocker Verlag, 2009.