Sonnschein - Alm Steiermark, St. Ilgen #

Sonnschien-Alm am Hochschwab
Sonnschien-Alm am Hochschwab

Ausgangspunkt ist entweder der Gh. „Bodenbauer" in der Gemeinde St. Ilgen an der Südostseite des Hochschwabs (Aufstieg über Häusel-Alm und Sackwiesensee in 3 Std.) oder der Jassinggraben in der Gemeinde Tragöß. Von Tragöß fährt man am Grünen See vorbei in die „Jassing" bis zum P des Tourismusverbandes und folgt dort der kühn durch die Felsen hinaufgeführten „Russenstraße" in etwa 2 Std. bis auf die Alm mit der Schutzhütte des AV und mehreren Almhütten, von denen aber nur die Höld-Hütte mit Milchkühen bewirtschaftet ist. Das ausgedehnte Almgelände liegt auf 1 .500 m prachtvoll vor der Erhebung des Ebensteins, einem der westlichen Eckpfeiler des Hochschwabstocks.

Bewirtschaftungszeit: Bewirtschaftungszeit: Anfang Juni - Ende September.

Besitzer: Forstgut Pyhrr mit einer Reihe von Almservituten (und einem im Turnus gewählten Almmeister).

Insgesamt werden rund 200 Rinder aufgetrieben (zum Teil Zinsvieh).

Bewirtschaftet sind:

  • Höld-Hütte: Hubert Gassauer, Sonnberg 19; mit 9 Kühen (es werden Butter, Topfen und Frischkäse erzeugt) und lediglich mit Jung-und Galtvieh.
  • Klachler-Hütte: Gerhard Kohlhuber, Unterdorf 34.
  • Dirnbacher-Hütte: Franz Reiter, Pichl-Großdorf 15.
  • Moser-Hütte: Anton Stronegger, Schattenberg 57.

Wandervorschlag: In 1 1/2 Std. auf den Ebenstein (2.123 m), in 1/2 Std. zum Sackwiesensee, in 3 1/2 Std. über die Androth-Alm zum Pin der Jassing.

Karte: ÖK Nr. 101.




Bilder und Text stammen aus dem Buch: "Die schönsten Almen Österreichs: Brauchtum & Natur - Erwandert und erlebt", H. und W. Senft, Leopold Stocker Verlag, 2009.