Afritzer See #

Afritzersee
Zwischen Villach und Radenthein, am Südrand der Nockberge, liegt der romantische Afritzer See vor der Kulisse der ruhigen Gebirgslandschaft der Nock-Almen. Seine Ufer sind praktisch nicht verbaut. Am Südufer gibt es zwei geräumige Campingplätze. Im Hochsommer werden Badetemperaturen von bis zu 26 Grad erreicht. Geologisch gesehen ist der Afritzer See der Rest eines ehemaligen größeren Sees, der durch einen Felssturz geteilt wurde.

Wandervorschlag#

Von Afritz auf den Wöllaner Nock: Von der katholischen Kirche nach Berg ob Afritz bis zum Bauernhof Moser. Weiter auf Weg Nr.167 und sodann weiter bis zur Trangonihütte (1.687 m) und von hier auf den Gipfel (2.145 m). Gesamtgehzeit 7 Std. – Fährt man jedoch mit dem PKW bis zur Trangonihütte, dann beträgt die Gesamtgehzeit bloß 2 Std.

Von Afritz auf den Mirnock: Mit der Bergbahn Verditz gelangt man mühelos auf 1.900 Meter Seehöhe. Von hier über die Jausenstation Kulnig, Schwarzsee und Palnock über flache Kuppen zum Mirnock (2.110 m). Gesamtgehzeit: 3 ½ Std.

Landkarte: F&B Nr. 221

Steckbrief#

Seehöhe 750 Meter; 48,8 Hektar groß, maximale Tiefe 22,5 Meter.
15 verschiedene Fischarten, wobei Reinanke, Forelle, Aal, Schleie und Zander dominieren. Interessant sind die Edelkrebse und Muscheln. Fischzuchtanstalt.
Tauchsport: Die besten Tauchzeiten im moorigen und trüben Wasser sind Frühjahr und Herbst mit Sichtweiten von 5 Metern. Im Winter friert der See zu; für Eistauchen gut geeignet. Der Pflanzenbewuchs mit Algen und Hornkraut ist sehr reichlich; der Seeboden ist verschlammt. Die einzige Einstiegsmöglichkeit bietet sich beim „Fischerhof“ (Sportschule Glinzner).

Information: Tourismusinformation Afritz am See, Dorfstraße 2, A-9542 Afritz am See, Telefon: (04247) 2126, Fax (04247) 212636, E-Mail: info@afritz-am-see.at, Internet: www.afritz-am-see.at




© Bild und Text Hilde und Willi Senft