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Burgenländische Weinstraßen

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2.000 Sonnenstunden an über 250 Sonnentagen, hervorragende Böden, vitale Rebstöcke und international anerkannte Spitzenwinzer: Das sind die Pfunde, mit denen das Weinparadies Burgenland wuchern kann. Die burgenländische Weinstraße durchguert die wichtigsten Anbaugebiete des Burgenlandes und verbindet die typischen Kellergassen, Buschenschänken und Vinotheken.


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Länge:

Je nach Route 300 bis 350 Kilometer.

Lage:

Südburgenland, Mittelburgenland, Neusiedler See und Neusiedler See-Hügelland sind die vier großen Weinbaubereiche Burgenlands, die durch die "Weinstraßen“ erschlossen werden.

Besonderheiten:

Mit rund 15.000 Hektar ist das Burgenland Österreichs zweitgrößtes Weinanbaugebiet. Das Südburgenland liegt zwischen dem ossteirischem Hügelland und Ungarn. Das Mittelburgenland ist von drei Seiten durch Gebirgszüge - wenn auch nicht besonders hohe - begrenzt, und die beiden Neusiedler See-Bereiche umfassen dreiseitig den See. Für den Weinbau herrschen im Burgenland ideale Bedingungen. Unter dem Einfluss des heißen pannonischen Klimas profitieren die Reben von einer Vegetationszeit von etwa 250 Tagen und 2.000 Sonnenstunden pro Jahr. Der Neusiedler See hat für den dortigen Weinbau besondere Bedeutung, dient er doch als Wärmespeicher und Regulator der Luftfeuchtigkeit. Bei den Weißweinen sind Welschriesling und Weißburgurgunder die beiden Hauptsorten, gefolgt von Spezialitäten wie Neuburger, Ruländer, Muskateller und Muskat-Ottonel, bis zu den international bekannten Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Blaufränkisch und Zweigelt sind die Leitsorten bei den Rotweinen, gefolgt von Blauburgunder und St.Laurent sowie Cabernet Sauvignon und Merlot.



© "Die schönsten Erlebnisstraßen Österreichs" Hilde und Willi Senft