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Nockalmstraße#


Innerkrems#


Nockalmstraße: Trotz Nationalparkstatus werden die Almen durch die Bauern voll bewirtschaftet.
Nockalmstraße: Trotz Nationalparkstatus werden die Almen durch die Bauern voll bewirtschaftet.

Im Gasthof Koch in Innerkrems wird eine Gesamtinformation über den Nationalpark präsentiert. Mehrere Kilometer weiter —nun schon auf 1.600 Metern-wird im Gasthof Heiligenbach die Geologie des Nationalparks aufgezeigt und detailliert auf den alten Bergbau im Gebiet eingegangen. Auf der Heiligenbachalm kann man einen Sennereibetrieb kennen lernen, wobei Urlaubsgäste sogar verschiedenen Arbeiten, wie zum Beispiel Buttern, eigenhändig durchführen können.

Auf der nicht weit entfernten Zechneralm ist ein Almwirtschaftsmuseum eingerichtet, und hier steht den Besuchern auch ein Bauernmarkt zur Verfügung. Die Almwirtschaft stellt ja seit vielen hundert Jahren eine wichtige Lebensgrundlage der Menschen im Alpenraum dar. Unter schwierigen Umständen und mit viel Mühe wurden über die Jahrhunderte hinweg Almflächen bewirtschaftet und gepflegt, und so entstand auch das charakteristische Landschaftsbild der Nockberge. Von der Zechneralm (1.750 m) kann man in einer 3/4 Stunde den Grünleiten-nock (2.160 m) mit seiner prächtigen Flora besteigen. - Über Friesenhalssee und Königstuhlscharte kann man die Wanderung weiter bis zum Gipfelkreuz des Königstuhls (2.336 m) fortsetzen, benötigt dazu aber hin und zurück gut 2 1/2 Stunden.

 

Weitere Informationen unter:

www.innerkrems.at


Karlbad#


Karlbad liegt in der Gemeinde Krems in Kärnten, am Fuß des Königsstuhls im 'Karl' (=kleines Kar) dem obersten Leobenbachtal.
Karlbad liegt in der Gemeinde Krems in Kärnten, am Fuß des Königsstuhls im "Karl" (=kleines Kar) dem obersten Leobenbachtal.

Folgen wir dem Straßenverlauf weiter, so gelangen wir zur Eisentalhöhe mit ihrem umfassenden Rundblick, und wenig später erreichen wir das urige Juwel Karlbad. Auf 1.693 Meter Seehöhe liegt dieses in Europa wohl einmalige Bauernheilbad im kleinen Kar, das schon im Mittelalter weitum berühmt war. Das Quellwasser der Karlquelle wird hier in Lärchenholztröge geleitet.

Auf der urige Karlbad- Almhütte wird auch für die Bewirtung der Gäste gesorgt.
Auf der urige Karlbad- Almhütte wird auch für die Bewirtung der Gäste gesorgt.

Mit Hilfe von Steinen, die daneben am offenen Feuer erhitzt werden, geschieht das Aufwärmen des Wassers. Bei etwa 40 Grad küren die in den Trögen liegenden Gäste. Bis auf eine Öffnung für den Kopf werden die Tröge mit Brettern voll abgedeckt, sodass Wärme und heilsamer Dampf nicht entweichen können.

 

Weitere Informationen unter:

www.tiscover.at/krems.kaernten


Grundalm#


Blick auf das Bergwaldmuseum auf der Grundalm.
Blick auf das Bergwaldmuseum auf der Grundalm.

Einge Kilometer weiter erreichen wir die Grundalm mit dem Bergwald-Museum. Mantelartig sind ja die Nockberge von Zirben-Lärchen-Fichten-Wäldern umgeben. Einige Bereiche weisen sogar Urwaldcharakter auf, wobei die steilen Kare und Rinnen mit ausgedehnten Grünerlenbeständen bewachsen sind.

- Im Museum werden alle bedeutsamen Fragen der Waldwirtschaft im Gebirge aufgezeigt und vor allem auf die wichtige ökologische Funktion des Bergwaldes hingewiesen. Wieder einige Kilometer weiter gelangen wir zum höchsten Punkt der Straße, nämlich zur Schiestlscharte (2.042 Meter Seehöhe).

Im Obergeschoß des Schiestl Berggasthofs hat die Nationalparkverwaltung eine naturkundliche Ausstellung mit Tondiaschau eingerichtet.






Windebensee#


Der Windebensee.
Der Windebensee.

Oberhalb der Schiestlscharte erhebt sich der 2.331 Meter hohe Klomnock.

Knapp unterhalb der Scharte liegt der beschauliche Windebensee mit einem Lehrweg, dessen Thema „Alpine Lebensgemeinschaften" lautet. Dieser landschaftlich einmalig gelegene Naturlehrpfad Windebensee ist mit zahlreichen Schautafeln bestückt und führt um den ganzen See herum. Der Windebensee fasziniert den Wanderer aber nicht nur durch seine Schönheit, sondern auch durch die wunderbare Gebirgsflora.

In den angrenzenden Wäldern fällt übrigens ein ungewöhnlich hoher Anteil an Zirben auf.

 

Weitere Informationen unter:

www.falkert.at/nationalpark

Etwas abseits der Nockalmstraße - über den Ort Ebene Reichenau - gelangen wir auf einer sechs Kilometer langen Bergstraße zum


Falkertsee#


Blick auf die 2.309 Meter hohe Falkertspritze.
Blick auf die 2.309 Meter hohe Falkertspritze.

Falkertsee. Direkt über dem See (1.872 m) erheben sich Falkertspitze (2.309 m) und ihr Nachbar, die Moschelitzen. Eine leichte Bergwanderung führt uns, vorbei an zahlreichen Murmeltierbauten, in zirka 2 1/2 Stunden auf den Gipfel der Falkertspitze, von dem aus man nahezu den gesamten Nationalpark überblicken kann.

Das Gebiet um den idyllisch gelegenen Falkertsee lädt zum Wandern und Erholen ein.
Das Gebiet um den idyllisch gelegenen Falkertsee lädt zum Wandern und Erholen ein.

Ein sportlicher Höhepunkt am Falkertsee ist im Übrigen der „Falkert Nock Triathlon", der Ende Juli 2005 zum fünften Mal ausgetragen wurde. Die Distanz setzt sich aus 0,3 km Schwimmen im Falkertsee, 7,5 km Mountainbike-Fahren und 2,5 km Berglauf zusammen.

 

Weitere Informationen unter:

www.falkert.at



Weitere Bilder#


Nockalmstraße

Nockalmstraße

Nockalmstraße
Nockalmstraße

Nockalmstraße

Nockalmstraße



© "Die schönsten Erlebnisstraßen Österreichs" Hilde und Willi Senft