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Eberstein "Gnadenquelle" Quelle#

Gemeinde Eberstein; Pfarre und Ortschaft St. Oswald; Bezirk St. Veit


Eberstein, Gnadenquelle

Tourist/Web Info

Tel. 04264 816812
www.eberstein.at

Wegbeschreibung

Klagenfurt - B 92 - Brückl - Eberstein Eberstein, Sankt Veit an der Glan, Kärnten

Wasserentnahme

Frei zugänglich, ausreichend Wasser


Der Ort:#

Der kleine, gemütliche Ort im Görtschitztal hat außer einem großen Schloss auch eines der schönsten gotischen Baudenkmäler Kärntens, die Wehrkirche in Hochfeistritz, zu bieten. Besucher des Wander- und Schiparadieses auf der Saualpe genießen die herrliche Kulisse, bewegen sich auf einem Erlebnispfad, der in die Geomantie einführt, holen sich eines der 250 Kräutlein, die im großen Kräutergarten gedeihen, oder betrachten sich selbst im Spiegel des keltischen Baumhoroskopes. Die Dorfkulturgemeinschaft organisiert laufend Veranstaltungen, um die hier festgeschriebene Tradition der Sing- und Spielgruppen fortzuführen; es gibt einen eigenen Volksliedbrunnen und Sänger und Musikanten haben hier ihr kulturelles Zentrum. Ein Zentrum übrigens, das bereits von den Kelten besiedelt war und außergewöhnliche alte Kultstätten besitzt. Entlang des Tissäckerbaches entsteht ein neuer Lehrpfad, der vom Blut der Erde, dem Wasser, erzählt.

Der Weg zur Quelle:#

Man fährt von Eberstein kommend in Richtung St. Oswald und hat hier die Möglichkeit den Wagen abzustellen, um in etwas 40 Minuten zu Fuß zur Quelle zu gehen. Man kann aber den Norischen Panoramaweg auch mit dem Auto befahren (Richtung Hoblacher, Winkler). Kurz vor dem Gehöft Winkler geht ein neuer, breiter Weg weg, diesen ignorieren und den schmäleren mit der gelb-grünen Markierung wählen. Der Brunnen ist von hier aus in knapp fünf Minuten Fußmarsch zu erreichen. Er steht auf einem alten Pilgerweg nach Maria Moos und Richtung Feistritz. Von den alten Pilgerwegen sagt man, dass der, der sie begeht, dadurch alles Belastende abstreifen kann - sich selbst sozusagen heiligt, "heil" macht.

Quelle und Wasser:#

Auf die besondere Quelle in Eberstein, die zwar von alters her geschätzt, aber in den letzten 100 Jahren völlig in Vergessenheit geraten war, machte uns der Geomant Mag. theol. Ilmar Tessmann aus St. Oswald aufmerksam. Auf seine Veranlassung hin wurde die Quelle gefasst und zugänglich gemacht. Er fand heraus: Es handelt sich um den rechtsdrehenden, hoch energetischen Urquell Samhuin am Steinmar, der dem Erzengel Zadkiel (Saturnprinzip) und der Mutter Maria zugeordnet ist. Die Quelle liegt auf einer heiligen Linie. Sie ist harmonisierend, fördert die Fruchtbarkeit der Frauen, soll geistige Blindheit vertreiben und bei Magen- und Herzbeschwerden helfen; gut ist sie auch bei Karies. Das Wasser schmeckt köstlich und genießt äußerst hohes Ansehen unter Radiästheten. Gnadenquellen vermitteln die bestmögliche Energie. Abfüllen geht leicht vonstatten, beim Aufenthalt auf dem starken Platz sollte man auf besondere Eingebungen achten, die Möglichkeit der Vorausschau ist besonders groß.

Mag. Tessmann schreibt über diese Gnadenquelle:#

Ich lerne an diesem Labsal die zu hohen Ansprüche an meine Leistung auf ein heilsames Maß zu vermindern. Die Aufgaben, die mir das Leben stellt, mit Lässigkeit zu lösen. Meine ureigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zuzulassen, spontaner, unbeschwerter, flexibler zu handeln und Vertrauen zu meinem Tun zu finden. Anwendung der Quelle: Sich zuvor vom Alten abwaschen, dann sich mit dem Quell verbinden: Trinken, so viel wie möglich. Mit dem Gnadenwasser zuerst die rechte Augenbraue, dann die linke Schläfe, dann den Scheitel hinter den Ohrenspitzen, dann das rechte Knie und die rechte Kniekehle und die linke Leistengegend benetzen. Wann ist dafür die beste Zeit? 2. November (Samhuin), 2. Feber (Imbolc), Vollmond, Neumond Oberhalb von Hochfeistritz, dort, wo man auf keltischem Kultboden steht, entspringt die rechtsdrehende "Pinkquelle".



'© "Heilige Quellen in Österreich"' von Siegrid Hirsch und Wolf Ruzicka.