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Zeutschach "Ursprungsquelle" Quelle und Rastplatz#

Gemeinde und Pfarre Zeutschach; Bezirk Murau


Zeutschach, Ursprungsquelle

Tourist/Web Info

Tel. 03584 2522
www.zeutschach.at

Wegbeschreibung

A 9 - Knoten St. Michael - Judenburg - Scheifling - B 317 Zeutschach, Murau, Steiermark

Wasserentnahme

Immer zugänglich, Wasserentnahme möglich


Der Ort:#

In der uralten Kirche findet man auf 1.000 Meter Seehöhe eine Eigenheit des steirisch-kärntnerischen Grenzgebietes, einen Apostelluster. Von hier könnte man zu einer Wanderung auf dem Kapellenrundweg aufbrechen, der zu den prachtvollen Hofkapellen der Zeutschacher Bauern führt. Wer baden will, springt in den Grasluppenteich, im Winter ist Schifahren mitten im Naturparadies Grebenzen angesagt.

Zeutschach, Ursprungsquelle

Der Weg zur Quelle:#

Von Neumarkt aus ist Zeutschach sehr schnell zu erreichen und ausgeschildert. Im Ort bei der Kirche vorbeifahren, dann links Richtung Pöllau halten. Auf dieser Straße liegt sehr bald nach dem Ortsende rechts der Quellteich, inmitten sanfter Wiesen. Auffallend sind Bank, Tisch und eine große Informationstafel, man hat eine fantastische Aussicht auf die Niederen Tauern.

Die Quelle:#

Sie ist auf den ersten Blick eigentlich nicht als Quelle erkennbar, man meint, vor einem etwa 100 m2 großen Teich zu stehen, aber die Naturschönheit gibt sich schnell zu erkennen. An mehreren Stellen sieht man Tausende Bläschen aufsteigen, Sauerstoffperlen, die an die Oberfläche kommen und ein wasserstimmiges Klima erzeugen. Der Zeutschacher Ursprung ist eine Karstquelle, genauso wie jene in Pöllau, und mit dieser auch unterirdisch verbunden. Sie ist so ergiebig, dass man mit einer Tagesschüttung ohne weiteres 72.000 Menschen versorgen könnte oder eine Stadt mit Gewerbe und Industrie, die 7.000 Einwohner zählt.

Zeutschach, Ursprungsquelle

Das Wasser:#

Keimfreie 10,4 Millionen Liter Wasser pro Tag fließen von hier in die Welt. Es ist mit 5 Grad Celsius eiskalt und fühlt sich gesund, weich, vor allem aber - trotz der prickelnden Schärfe - sanft an. Die Haut lebt auf und wird ganz glatt und feinporig, der Körper verlangt nach mehr. Abfüllen ist möglich, aber nicht bei einer Abfüllstelle, sondern aus dem Teich, deshalb Kelle und Trichter mitnehmen.



'© "Heilige Quellen in Österreich"' von Siegrid Hirsch und Wolf Ruzicka.