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5 Eros versus Sexus

Vorbemerkung

Es gibt kaum einen Maler, den das (ewig) Weibliche nicht fasziniert. Bei Kurt Regschek ist das nicht anders. Bei ihm steht der perfekt gemalte weibliche Akt oft in einer phantastischen Beziehung zu Dingen des täglichen Lebens oder ergreift - diese animierend - Besitz von einer ganzen Landschaft. Dabei ist interessant, dass der Künstler in der Mehrheit der Fälle auf explizite erotische oder gar sexuelle Reize verzichtet. Seine weiblichen Figuren haben sehr frauliche, runde Formen mit gut entwickelten, »ideal geformten« Brüsten. In der Regel ist ihr Blick ernst, manchmal lustig und nur ganz selten lüstern, »einladend«.

Im Gespräch zu diesem Thema stellt Kurt Regschek einen Vergleich mit der Photographie an:

»Ich habe als Maler eine andere Meinung als ein Photograph zu dem oder jenem, z.B. zum Akt. Es gibt da einen wunderbaren Aktphotographen, der ganz >in< ist - man hat ihn mir aufs Äug' gedrückt, ich mag ihn aber nicht, obwohl es herrliche Photographie ist. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ich will, nicht beim Aktunterricht, sondern beim Aktmalen. Beim Photo geht es meistens um den Sex, beim Malen überhaupt nicht, weil ich gar nicht anders denke als - die ist einfach schön.«

Eines ist wichtig: Das Spannungsverhältnis zwischen Mann und Frau stellt Kurt Regschek in den größeren Zusammenhang des Phänomens der Gegensätze schlechthin. In esoterischer (alchemisti- scher, maurerischer) Sicht ist »oben« gleich »unten«, »Mann« gleich »Frau« - was nichts anderes bedeuten soll als die Notwendigkeit, in Gegensätzen zu leben mit der Verpflichtung, danach zu streben, sie im Sinne einer höheren Einheit aufzulösen. Diese Überlegungen erinnern auch an die Dialektik von These - Antithese - Synthese (Hegel: »Das Wahre ist das Ganze«).

Eros versus Sexus
Eros versus Sexus oder Der Tod und das Mädchen (1966), Bleistift und Gouache, 48x29, PB

Der Todesengel

Kurt Regschek:

»Hartmann, von dem es zwei Portraits gibt, hat immer wieder Broschüren von mehreren Künstlern herausgegeben. Eine davon hieß >Eros versus Sexus<. Mir ist dazu eingefallen, der Sexus ist ein Engel, der Engel der Fruchtbarkeit, da kommt also eine sehr vage Männlichkeit daher, kann aber mit der Sache nichts anfangen. Der Einfluss ist von Alfred Sisley mit den Totenköpfen und den Masken.

Das ist schön philosophisch, das passt mir gut in meine Vorstellung. Liebe und Sex haben nichts miteinander zu tun. Sie können miteinander zu tun haben, aber das ist ein reiner Glücksfall und es muss nicht sein.«

Fetische
Fetische (1968), Mischtechnik auf Leinen auf Hartfaser, 75x54, PB

Das ewig Weibliche

Reinhard Müller-Mehlis:

»Das weibliche Gesäuge wird ebenso fetischisiert wie Haar, Braue, Lippe, Zahn und Bein - im Dienste der Konsumgesellschaft, die den Menschen zum Verbrauch bestimmt und seine Qualität an der Menge des Verzehrs misst. Dicht neben Glanz und Glamour nistet die Verzweiflung, der Dauer-Stress zielt auf Hysterie«.
Zum Kapitel über das »ewig Weibliche, das uns hinanzieht« (Goethe, Faust II) gehört ein Bild, das die Wirkung der weiblichen Grundreize dadurch interpretiert, dass sie der Künstler überbetont. Kurt Regschek bewerkstelligt dies in kubistischer Manier durch Mehrfachkonturierung und Doppelperspektive. Wie auch beim »Katzaphroditen« (s.u.), wird der besondere Reiz der weiblichen Brüste durch deren gleichzeitige Ansicht en face und im Profil dargestellt. Die Rundung des Gesäßes und der Schwung des Rückens werden durch vierfach versetzte durchscheinende Konturen dargestellt, so dass sich annähernd kreisförmige Formen mit spannenden Schnittpunkten ergeben. Obwohl der Frauenleib nur ein Torso mit Kopf ist, hat man - wohl auch durch das ausdrucksstarke Antlitz - nicht den Eindruck, dass etwas fehlt. Das bedeutet, dass es Kurt Regschek gelungen ist, in diesem Bild die wichtigsten zur (frühkindlichen? urzeitlichen?) Fe-tischisierung geeigneten Körperteile der Frau hervorzuheben, also gewissermaßen zu isolieren. Die Figur mit ihren harmonischen Mehrfachrundungen schwebt vor einem mittelblauen, in den Raum gehängten Faltenwurf. Der Körper selbst ist von einem hellblauen Tuch umschlungen, das die pralle Figur geschickt nach unten hin verlängert und abstützt. Kunstgeschichtlich korrekt und konform mit der heraldischen Symbolik erinnert das blaue Tuch an die vielen Mariendarstellungen mit Gewändern in dieser Farbe. Blau (horizontal schraffiert) ist ja die Farbe der Frau und des Friedens, während Rot (vertikal schraffiert) die Farbe des Mannes und des Krieges ist. Bleibt noch der Frauenkopf selbst. Das Urzeitliche und gleichzeitig Aufregende soll wohl durch das etwas wild verflochtene rote Haupthaar symbolisiert werden. Obwohl die Lippen voll und sinnlich erscheinen, bleiben sie geschlossen. Der Blick strahlt keineswegs Begierde, sondern eher Verstehen für die Wünsche des Mannes, vielleicht hoheitsvolle Ermunterung aus.

Katzaphrodit Ia
Katzaphrodit Ia (1962), Mischtechnik, 75x59, PB
Katzaphrodit Ib
Katzaphrodit Ib (Überarbeitung 1963), Mischtechnik, 75x59, PB

Er liebte die Frauen, er liebte die Katzen ...
Kurt Regschek bekennt freimütig, dass diesem - in mehreren Versionen existierenden - Motiv der barbusigen Frau mit Katzenkopf der Wienerische Ausdruck von der »feschen Katz'« zu Grunde liegt.

In einer ersten Version (1962) wird der Oberkörper der Mutantin en face und nur bis zum Nabel dargestellt. Der Katzenkopf ist ein wenig struppig und ohne besondere erotische Qualität (Regschek dienten die eigenen Katzen als Modell). So entsteht eine etwas verschreckt blickende siamesische Katze, die einen langen Stab mit »Ladykiller« (»das männliche Prinzip) wie ein Gewehr präsentiert. In einer Überarbeitung (ebenfalls 1963) wird das männliche Prinzip durch eine große Kaktusblüte symbolisiert.

Regschek:

»Götter erschienen in der Antike als Blüten, Göttinnen als Bäume. Die Kaktusbliite ist ein besonders treffendes Symbol für das männliche Organ - nach schneller Entfaltung zu kurzer Schönheit verfällt sie total.«

Wie nach solch freimütigen Ansagen nicht anders zu erwarten, geht besonders von der Letztversion (1970) ein unverhüllter erotischer Reiz aus. Der makellose Körper mit den festen Brüsten (die linke wird en face, die rechte, ein wenig spitz, im Profil gezeigt) reicht vom leicht angeschnittenen Schamhaar bis zu einem edlen Katzenkopf mit weichem Fell, der den (männlichen) Betrachter über die zarte Schulter herausfordernd anblickt. Alles ist perfekt gestaltet: wie immer bei Kurt Regschek sind die weiblichen Finger lang, mit wohlgeformten, gepflegten und oft lackierten Nägeln. Aus der Kaktusblüte ist eine mit klarer Aussage zwischen die Brüste strebende »Eichelblume« geworden. Die Fingerhaltung ist besonders interessant - der Daumen bleibt verborgen, die in der Hand gehaltenen Gegenstände liegen bei Regschek entweder auf dem Ringfinger oder dem kleinen Finger auf. Die Erklärung hiefür verblüfft: aber der Künstler war ja einst Eleve der Spanischen Reitschule, wo er lernte, wie man die Zügel besonders gefühlvoll hält ...

Katzaphrodit II
Katzaphrodit II (1970), Mischtechnik auf Holz, 95x70, PB
Kurt Regschek:

»Von diesem Motiv habe ich verschiedene Fassungen gemacht. Ich habe mich lustig gemacht über die Männer, die >Ladykillers< sein wollen, das sind für mich Witzfiguren - sie ist die wahre >Killerin<. Das ist so eine philosophische Idee - ich habe in meinem ganzen Leben keine Frau erobert. Wenn ich auf die Idee gekommen bin, sie vielleicht zu >erobern<, so hat sie mich sechs Wochen vorher schon dazu eingeteilt.«

Kurt Regschek stand dem Thema Sexualität und Erotik insgesamt zwiespältig gegenüber. Einerseits faszinierte ihn alles Weibliche so stark, dass er es auch durch oft übertriebene Formen zum Ausdruck brachte, andererseits distanzierte er sich oft auch gleich wieder von einer zu deutlichen Darstellung sexueller Motive und erotischer Momente.

Glasbusen
Glasbusen (1970), Mischtechnik auf Leinen auf Hartfaser, 70x55, Donau-Verischerung

Spiel mit Gefäßen

Bei Kurt Regschek - wie auch bei anderen seiner Wiener Kollegen - weiß man manchmal nicht, ob der Künstler bloß einer Laune folgt oder gar nur seinen Spaß mit dem Betrachter treibt. Bei diesem Bild kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, man werde von der langhalsigen Blondine auf den Arm genommen. Wird hier nicht die männliche Fixierung auf die Brüste der Frau (wohl in Reminiszenz auf jene der eigenen Mutter) dadurch ad absurdum geführt, dass isolierte (und, wie üblich, aufregend schöne) Hände jeder der beiden Halbkugeln ein gläsernes Äquivalent aufsetzen - exakt in der Bildmitte? Mokiert sich der Künstler über die erotische Funktion der Brustwarzen, die hier griffsichere Knöpfchen aus Glas bilden? Nein, es gibt eine andere, in der Tat verblüffende Erklärung. Kurt Regschek kam zufällig in den Besitz einer kleinen, kugelförmigen Glasvase mit knopfförmigem Ansatz, die wie viele andere gleicher Gestalt einem eher banalen Zweck diente: Gefäße dieser Art säumten als im Boden verankerte Windlichter die Straße von Wien nach Laxenburg, um den Kutschern des kaiserlichen Hofes nach Einbruch der Dunkelheit den Weg zu weisen. Für den Künstler waren die offenen Glaskugeln Inspiration für ein Bild, das sich humorvoll-kritisch mit der Fetischisierung der weiblichen Brüste durch die Wirtschaftswerbung auseinandersetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauenantlitzen bei Kurt Regschek blicken wir hier in ein ausgesprochen kokettes »Gsichtl« - von fließendem Blondhaar verführerisch umschmeichelt und mit lasziv geöffnetem Mund. Es muss dahingestellt bleiben, ob der teils bläulich fließende, teils bräunlich verschwimmende Hintergrund mit sexuellen Phantasien in Zusammenhang zu bringen ist. Vielfach spielt die »Ummalung« des Hauptmotivs bei Regschek ja eine vor allem formale Rolle - den eigentlichen Bildinhalt im Raum »festzuhalten«.

Kurt Regschek im Interview mit Monika Bugs:

»Oft ist es auch Ärger, der mich zu einem Bild treibt. Das war die Zeit, 1970: an allen Theatern waren alle nackend. Bis heute hat sich das weitgehend erhalten, aber damals musste es sein. Eine Inszenierung ohne Nackte auf der Bühne gab es nicht. Ob das die >Zauberflöte< war, >Warten auf Godot< oder ein Shakespeare. Das hat mich wahnsinnig geärgert; besonders geärgert hat mich die Vermarktung der Weiblichkeit zu Geld machenden Fetischen. Vor allem wurde der Busen vermarktet. Er wird es heute noch bei den Palmers-Plakaten, die sind sehr schön, aber es bleibt ein Geschäft. Das Wunder Frau wird missbraucht, um Geld zu machen. Das ist eine andere Form von Prostitution. Da ist mir das Bild eingefallen ...«

Erato und H.C. Artmann
Erato und H.C. Artmann (1971), Mischtechnik auf Hartfaser, 66x51, PB

Der Dichterfreund und seine Muse

Diese Grisaille stellt Erato (»Die Liebliche«), Muse der Liebesdichtung, des Gesangs und des Tanzes in trautem Zusammensein mit dem österreichischen Dichter und Sprachkünstler H.C. Artmann (1921-2000) dar. Ist das Bild schwarz-weiß gemalt, weil Artmann »med ana schwoazzn dintn« berühmt geworden ist? Wohl nicht - aber es ist eine liebevolle malerische Hommage an den literarischen Freund: »H.C.« blickt sinnend in die Ferne, nicht ohne sinnlich Kontakt mit seiner erotischen Muse zu nehmen. Wie bei allen Frauenbildnissen Kurt Regscheks ist der Frauenkörper ein Frauenkörper - vollbusig und mit breitem Becken entfaltet er sich in gesunder weiblicher Kraft.

Jeu d images
Jeu d images (1972), Öl auf Leinen auf Hartfaser, 62x44, PB

Spiel mit Motiven

Reinhard Müller-Mehlis:

»Parodie und Satire geben den Bildern Regscheks das >gewisse Etwas<, das nur der leisten kann, der wie Regschek auf kritisch lächelnde Weise zu lieben versteht: das Weibliche, das Wienerische, das Tierische.«

Mit Motiven zu spielen - spielen zu wollen, aber auch spielen zu können - ist ein Grundmerkmal guter surrealistischer Maler und phantastischer Realisten. Es gibt bei Kurt Regschek einige Bilder, auf denen sich Körperteile selbstständig machen, um an Stellen zu erscheinen, an denen sie ganz natürlich wirken, obwohl sie bei näherem Hinsehen dort gar nichts zu suchen hätten. Scherz, Verfremdung, Vexierspiel oder tiefere Bedeutung? Von allem ein bisschen? Hier steht die üppig bebuste, ein wenig indianisch wirkende Muse auf den ersten Blick ganz lässig hinter und gleichzeitig vor einer Staffelei. In Wahrheit teilt sie sich auf vier Bildebenen bzw. verschieden große Leinwände auf. Als sehr gelungener Gag kann der in fünfter Ebene vor dem Kätzchen stehende Katzenkopf gelten. Auch wird erst bei näherem Hinsehen klar, dass die Mittelstrebe der verborgenen Staffelei dem Frauenkopf als Hals dient, während die Beine des Modells wiederum jene der Staffelei ersetzen. Vielleicht erhält das Bild dadurch einen zusätzlichen Sinn - obwohl dazu keine Verpflichtung besteht - dass der Künstler oft gleichzeitig an verschiedenen Bildern malt. Im gegenständlichen Fall sind alle behandelten Motive verwendet. Der räumliche Eindruck entsteht durch Farbe, Schatten und die perspektivisch hervorgehobenen hellen Rahmenkanten mit den charakteristischen Nägeln.

Kurt Regschek im Interview mit Monika Bugs:

»Mich hat fasziniert, dass wir Menschen immer nur fragmentarisch wahrnehmen. Das ist natürlich falsch. Um das zu demonstrieren, habe ich das Bild gemalt. Wirklich ist gar nichts. Am ehesten wirklich ist die Hand. Möglich ist der Kopf, alles andere ist der Rumpf, ein Bild, die Beine, hier ist es aus. Ein Spiel mit Bildern, ein Bild im Bild im Bild im Bild im Bild. Das Ganze ergibt eine Einheit, das ist die analytische Sicht, der Verstand von uns Europäern, ein Chinese wird das nie so sehen ...«

Empfängnis
Empfängnis (1975), Grisaille, 48x64, PB

Im Taumel der Sinne

Den Augenblick der Empfängnis bildlich darzustellen, erfordert ein besonderes Sensorium und besondere Sensibilität. Kurt Regschek ist es in dieser Grisaille in bewundernswerter Weise gelungen, diesen für eine Frau so wichtigen Vorgang und die damit verbundenen Emotionen in seine Bildsprache zu zwingen. Das ganze Bild scheint um seinen Mittelpunkt, an dem sich der Mutterschoß befindet, zu rotieren. Offenbar hat sich der beteiligte Mann gerade zurückgezogen (war es Zeus in Gestalt des Goldregens oder ist sonstiges göttliches Wirken angenommen?). Der Körper der Frau - gerade noch hat sie den Schoß geöffnet - ist schwebend aufgestützt auf die zarten Arme. Die Beine - in noch auf- nehmender oder schon bewahrender Geste - sind halb angezogen. Der Leib befindet sich im kreisenden Taumel des tief empfundenen Erlebnisses der geschlechtlichen Vereinigung, während der Blick der Frau bereits ernst und sinnend auf eine Zukunft als Mutter gerichtet ist. Ein Meisterwerk.

Nach dem Bade
Nach dem Bade (1978), Mischtechnik auf Leinen auf Holz, 53x37, PB

Wellness

So ernst das Bild über die Empfängnis, so heiter der Anblick der jungen Frau (Lisl Regschek) im blaugestreiften Trikot. Hochinteressant, wie sich das für Frauenbildnisse so typische Blau durch die paritätische Kombination mit Weiß vom Ernsten zum Heiteren wandelt und sogleich an Ferien denken lässt. Gesichtsausdruck und kecke Zöpfchen tragen das ihre dazu bei, eine zufriedene und glückliche Stimmung zu verbreiten. Wie öfters bei Kurt Regschek ist der Hals etwas länger als in der Realität, während die Oberschenkel etwas kräftiger als in natura dargestellt werden. Dazu treten noch die leicht seitlich abgestreckten Arme mit Schuhen und Badetuch - so ergibt sich insgesamt eine Pfeilform des Motivs - mit voller Absicht: Stabilität nach unten und ein Schlankerwerden nach oben tritt bei vielen Hochformaten von Kurt Regschek auf, insbesondere auch bei Architekturbildern - beinahe so etwas wie ein Markenzeichen des Malers. Frauenbildnisse reichen maximal bis zum Knie, sodass Fußformen kaum vorkommen. Handelt es sich beim durchgängigen Einsatz der schlanken Dreiecksform etwa um ein allgemeines Gesetz von Architektur und Malerei: solide Basis und Verjüngung nach oben sowohl aus statischen wie aus perspektivischen Erwägungen?


© Bild und Texte Peter Diem und Anton Wladar