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Sagen aus dem Raum Schlierbach Schlierbach, Oberoesterreich #


Der unauffindbare Schatz im Stift Schlierbach

Schlierbach
Schlierbach
Foto: Österreich Werbung / Schwager

Ein Prälat zu Schlierbach ließ zur Zeit der Feindesgefahr den Klosterschatz einmauern. Der Maurer mußte es mit verbundenen Augen tun. Als der Prälat in Linz weilte, ereilte ihn eine schwere Krankheit. Er ließ den Maurer herbeikommen, um ihm die Stelle zu bezeichnen, starb aber vor seiner Ankunft. Der Schatz wurde nicht mehr gefunden.

Ein Protestant bekehrt sich

Ein lutherischer Bauer arbeitete an einem Frauentage auf dem Felde. Von da an erschien ihm die Mutter Gottes, sooft er aufs Feld kam und er fand keine Ruhe. Er errichtete die Mariensäule am Fußweg Kirchdorf-Schlierbach und wurde katholisch.

Ein Gelübde bringt Gesundung

Einst kam eine schwer leidende Frau von Wien nach Schlierbach und ließ sich zu dem verfallener Würmetzreiterkreuz führen. Bei einem nahen Bauern aß sie etwas und erzählte, sie werde wieder gesunden, wenn sie das Kreuzstöckl in Stand setze. Sie ließ auch die Kapelle neu herrichten. In das Bildstöckl wurde ein hölzernes Marienbild übertragen, das auf dem Boden des Nachbarhauses aufbewahrt war. Die Frau wurde gesund und kam mit ihrem Sohn noch einigemal hieher. Zu der Kapelle wurden Wallfahrten üblich.


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