Spitzgraben#

Allgemeines#

Bei der Fortsetzung der Ausgrabung des Bundesdenkmalamtes (H. Adler, J. Offenberger) konnte der Spitzgraben weiter untersucht werde. Eine Überlagerung des Grabens von dem später errichteten Wall der germanischen Siedlung konnte festgestellt werden. Durch stratigraphische Auswertung gelang die zeitliche Zuordnung in die Zeit der Markomannenkriege, und die Feststellung einer temporären Benutzung als Marschlager. Der Spitzgraben konnte an der Nordseite 100m, die Westseite 100m erkannt werden. An der Nordwestseite konnten die Fundamentgräben einer 5m breiten Toranlage erkannt werden. Nach Verlassen des Lagers folgte eine Einebnung, die nördliche Lagerwälle wurden nicht als südlicher Siedlungswall benutzt.


Allgemeines (Fortsetzung)#

Grabungsjahr: 1976-1978

Grabungsleitung: Bundesdenkmalamt - BDA#

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 17, 1978, 326ff.
  • Fundberichte aus Österreich 19, 500ff.
  • Pro Austria Romana 29, 1979, 14ff.

Funde#

Aktueller Verwahrort:#

Funde im NÖLM

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



Gefördert vom Kultur 2000 Programm der Europäischen Union mit Unterstützung von: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur | Land Oberösterreich | Oberösterreichische Landesmuseen – Abteilung Römerzeit | Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7 | Stadtarchäologie Wien | Land Niederösterreich
www.limes-oesterreich.at