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Lawog-Hochhaus (Gräber, Heizanlage, Siedlungsschichten)#

Allgemeines#

1952 und 1953 wurde vom OÖ. Landesmuseum (A. Kloiber) die Parzelle des Lawog-Hochhauses untersucht. In einer Plangrabung wurden 82 Gräber gehoben.

1953: 37 spätantike Gräber, wovon eines mit reicher Ausstattung bereits in das 6. Jh. datiert (Grab 22, Kloiber 1957,123f.). Reste einer T-förmigen Heizung wurden entdeckt, in den Heizungskanälen waren Bestattungen eingefügt. Der Ausgräber (gemeinsam mit L. Eckhart) datiert den Bau aufgrund von Münzen in die Spätantike. (Kloiber 1957, 131f.). Am östlichen Rand des Grabungsareals wurde ein weiterer Gebäuderest angetroffen (Kloiber 1957,132.).

Grabungsjahr: 1952-1953

Grabungsleitung: Oberösterreichische Landesmuseen


Allgemeines (Fortsetzung)#

Literatur#

  • Fundbericht Österreich 6, 1951-55, 104f.
  • Ä. Kloiber, Die Gräberfelder von Lauriacum. Das Ziegelfeld, 1957 (=Forschungen in Lauriacum; 4/5), 80-132.

Funde#

Kategorie: Glasgefäße, Keramikgefäße, Steindenkmäler, Teile von Tracht und Bekleidung, Varia-Metall, Werkzeuge und Geräte, Ziegel, Tierknochen

Fundobjekte: Glasfragmente; Keramik; Münzen; Glasperlen, Fibeln, Gürtelschnallen, Riemenzungen, Bronzereifen, Bronzestreifen, Haarnadeln, Lockenreifen, Armreifen, Ringe; Dreilagenkämme, Spachtel, Meißel, Nägel, Hornstein; Eisen- und Bronzefragmente, Grabsteine und Ziegel in sekundärer Verwendung; Tierknochen. Streufunde: Münzen Tiberius bis 378 n. Chr., Keramik, Fibeln, Tierknochen,

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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