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Spätantikes Kastell Fels am Wagram#

Lage#

Gemeinde: Fels am Wagram

Denkmäler#

Die Luftbilder zeigen eine rechteckige Anlage. Die Gräben deuten auf ein Ausmaß von 120m x 160m. An der längeren Süd- und Nordseite deuten Unterbrechungen auf eine Toranlage hin.

Kategorie: Kastell, Grabenanlage von 120 x 160m

Stationierte Truppen: Dux Ursicinus; Ziegelstempel des Ursicinus

Zeitstellung#

Datierung: 350 AD - 400 AD Ziegelstempel des Dux Ursicinus

Phase: Spätantike


Forschungsgeschichte#

An der Fundstelle, die mit "1800m südöstlich der Kirche von Feuersbrunn" bezeichnet ist, wurde 1967 ein "römischer Wachtturm" festgestellt. Fundhäufungen in diesem Gebiet erlaubten schon früh die Annahme einer militärischen Besiedlung, erst die Luftbilder gaben den Hinweis auf den Umfang des Kastells.

1984: Luftbild-Prospektion nördliches Niederösterreich, Fels am Wagram

1967: Prospektion (Wachtturm?)

Literatur#

  • H. Zabehlicky in: M. Kandler und H. Vetters (Hrsg.), Der römische Limes in Österreich. Ein Führer, Wien 1989, 231f.
  • G. Pascher, Römische Siedlungen und Straßen im Limesgebiet zwischen Enns und Leitha, Der römische Limes in Österreich 19, 1949, 159 (Wagram am Wagram).
  • H. Stiglitz, Wagram am Wagram, in: L. Franz (Hrsg.): Lexikon der ur- und frühgeschichtlichen Fundstätten Österreichs, 1965, 113.


Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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