unbekannter Gast

Kobling - Roßgraben#

Donauengstelle bei Kobling
Donauengstelle bei Kobling
© FRE-Projekt, Eva Kuttner 2007
Fundstelle des Wchtturms von Westen gesehen
Fundstelle des Wchtturms von Westen gesehen
© FRE-Projekt, Eva Kuttner 2007

Lage#

Gemeinde: Haibach ob der Donau

Nach der Flussniederung in Schlögen durchfließt die Donau ein enges Tal, das in einem Mäander die "Schlögener Schlinge" bildet. Heute ist der Wasserstand aufgrund des Rückstaus durch das Flusskraftwerk Aschach höher als in der Antike. Der frühere Name "Roßgraben" erscheint heute in keinem Ortsverzeichnis mehr.

Denkmäler#

An einer rechtsseitigen Niederterrasse, die heute überflutet ist, wurde ein Wachtturm ausgegraben, der aufgrund seiner exponierten Lage Sicht auf die gegenüber liegende Mündung der Kleinen Mühl bot. Mit dem weiter südlich liegendem Turm in Kobling - See stellte er ein Überwachungssystem dar; die Signale wurden zum Kleinkastell Schlögen übermittelt.


Denkmäler (Fortsetzung)#

Zustand: Bei Baggerarbeiten 1962 (Kraftwerk Aschach) wurden die Überreste des Gebäudes zerstört.

Tourismus: Der Donau-Radweg führt an der Fundstelle vorbei.

--> Wachtturm Kobling - Rossgraben

Zeitstellung#

Datierung: 170 AD - 400 AD
Mittlere Kaiserzeit bis Spätantike

Phase: Römische Kaiserzeit

Literatur#

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



Gefördert vom Kultur 2000 Programm der Europäischen Union mit Unterstützung von: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur | Land Oberösterreich | Oberösterreichische Landesmuseen – Abteilung Römerzeit | Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7 | Stadtarchäologie Wien | Land Niederösterreich
www.limes-oesterreich.at