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Freinberg (Gebäudereste, Umfassungsmauer)#

Allgemeines#

Am Gipfelplateau des Freinberges in unmittelbarer Nähe der Aussichtswarte (knapp neben dem Aussichtsturm) wurden 1901 bei der Anlage des Parks durch den "Verschönerungsverein" die Grundmauern eines römerzeitlichen Gebäudes aufgedeckt. Der Grundriss des Gebäudes wird als unregelmäßiges Viereck mit Seitenlängen von 4, 14, 16 und 19m angegeben. Bei Planierungsarbeiten kamen Münzen zutage.

Grabungsjahr: 1901

Grabungsleitung: Oberösterreichische Landesmuseen


Literatur#

  • Benesch, L., Bilder aus der Archäologischen Umgebung von Linz. Mit 12 Fig., Jahresberichte des Museums Francisco-Carolinum 69, 1911, 156-200, 188ff.
  • Mahr A., Die älteste Besiedlung des Linzer Bodens, Wiener prähistorische Zeitschrift 1,1914, 278-290.
  • P. Karnitsch, Linz zur Römerzeit. Beiträge zur Topographie von Lentia, Heimatgaue 8/1, 1927, 1-36, 7.
  • W. A. Jenny, Der Römerbau, in: F. Juraschek und W. Jenny, Die Martinskirche in Linz. Ein vorkarolingischer Bau in seiner Umgestaltung zur Nischenkirche, 1949, 51-59. 58 Anm. 29.

Funde#

Kategorie: Terra Sigillata, Münzen, Varia-Metall, Werkzeuge und Geräte, Ziegel, Wandmalerei (-fragmente)

Fundobjekte: Münzen des Trajan und des Constantinus I., Terra Sigillata, Eisengerät, Wandverputz, gestempelte Ziegel NUMERUS

Aktueller Verwahrort: Oberösterreichische Landesmuseen - Schlossmuseum

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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