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Frauenhofgasse 49 (Spitzgräben)#

Allgemeines#

An der Nordgrenze des Anwesens Frauenhofgasse 49 wurde 1954 ein Kelleraushub von F. Kainz beobachtet; der Befund eines Spitzgrabens wurde vom ÖAI (H. Stiglitz) dokumentiert. Die Interpretation von H. Stiglitz und Ch. Ertel weist den Befund dem mittelkaiserlichen Lager zu, da ein Steinquader als Teil der Toranlage gesehen wird. V. Gassner und S. Jilek ziehen in Erwägung, dass der Spitzgraben Teil eines dreifachen Grabensystems ist, der sich in den Befunden der Frauenhofgasse 1996 fortsetzt und dem Holz-Erde-Kastell angehört.

Grabungsjahr: 1954

Grabungsleitung: Österreichisches Archäologisches Institut


Allgemeines (Fortsetzung)#

Literatur#

  • Christine Ertel, Alte und neue Grabungen im Kastell Favianis (Mautern). Archäologische Befunde 1950 - 1994, Fundberichte aus Österreich 34, 1995, 229ff, 234, 238 und Abb. 8.
  • V. Gassner und S. Jilek, Fundstellen, in: V. Gassner, St. Groh, S. Jilek, A. Kaltenberger, W. Pietsch, R. Sauer, H. Stiglitz und H. Zabehlicky, Das Kastell Mautern-Favianis, Der Römische Limes in Österreich 39, 2000, 26-130, 120.
  • U. Zimmermann, M. Singer, F. Pieler und O Schmitsberger, Rettungsgrabung in der ehemaligen Essigfabrik in Mautern: Wesentliche neue Erkenntnisse zum Kastell Favianis, Fundberichte aus Österreich 46, 2007, 578-603., 594.


Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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