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Grabung Stadtmauer, Pfarrgarten (W-Kastellmauer, Spitzgräben)#

Allgemeines#

An der historischen Stadtmauer konnten bei einer Ausgrabung (H. Thaller) an der Außenseite mehrere Bauphasen festgestellt werden. Vor der Mauer konnte im Profil ein doppelter Spitzgraben dokumentiert werden; dadurch ließen sich die Fundamente der Stadtmauer römerzeitlich datieren. Weitere Schnitte wurden im Inneren der Mauer im Bereich des Pfarrhofes durchgeführt, allerdings ohne mit dem äußeren Schnitt zu korrespondieren. Hier zeigte sich 0,2 m unter der Oberfläche der Vorsprung einer Mauer, die bis 4,2 m verfolgt werden konnte und als westliche Kastellmauer erkannt wurde. Nach der heutigen Rekonstruktion der Kastellmauern befanden sich die Suchschnitte zwischen dem U-Turm und dem Fächerturm.

Grabungsjahr: 1951

Grabungsleitung: Österreichisches Archäologisches Institut


Allgemeines (Fortsetzung)#

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 5, 1946-1950, 110.
  • H. Thaller, Ausgrabungen in Mautern a. d. Donau, Pro Austria Romana 2, 1952, 2-3.
  • Thaller 1953, 193-196.
  • Christine Ertel, Alte und neue Grabungen im Kastell Favianis (Mautern). Archäologische Befunde 1950 - 1994, Fundberichte aus Österreich 34, 1995, 229ff., 230 und 232.
  • S. Jilek, Funde. Die Kleinfunde, in: V. Gassner, St. Groh, S. Jilek, A. Kaltenberger, W. Pietsch, R. Sauer, H. Stiglitz und H. Zabehlicky, Das Kastell Mautern-Favianis, Der Römische Limes in Österreich 39, 2000, 333-352, 346.

Funde#

Kategorie: Ziegel

Fundobjekte: Ziegelstempel des Dux Ursicinus (Jilek 2000a, 346);

Aktueller Verwahrort: verschollen

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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