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Grabung Kläranlage (Töpferofen, Abfallgruben)#

Allgemeines#

Unmittelbar vor der Westmauer des Kastells wurde von H. Stiglitz 1965 eine Ausgrabung durchgeführt. Bereits zwei Jahre zuvor wurde hier ein großes Gebäude angeschnitten. Das Grabungsareal befand sich südlich der Kläranlage. Abfallgruben enthielten dunkelgraue Keramik, die von der Ausgräberin in die Spätantike datiert werden. Weiters wurde der Befund eines Töpferofens festgestellt. Das Areal war mit einem gewölbten, 6 x 13m großen, nach Süden offenen Gebäude überbaut.

Grabungsjahr: 1965


Allgemeines (Fortsetzung)#

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 8, 1961-65, 97.
  • H. Stiglitz, Niederösterreich, Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes 47, 1964-65, Beibl. 23-25, 24f.
  • St. Groh, Befunde, in: St. Groh und Helga Sedlmayr (Hrsg.), Forschungen im vicus Ost von Mautern-Favianis. Die Grabungen 1997-1999, Textband, Der Römische Limes in Österreich 44, 2006, 21-196, 181.
  • R. A. Risy, Römerzeitliche Brennöfen in Noricum, Wien 1994 (Diplomarbeit der Universität Wien), 117 Nr. 23.
  • R. Risy und H. Zabehlicky, Handwerk im römischen Mautern, in: Ch. Ertel (Hrsg.), Römermuseum Favianis - St. Severin, 1998, 54ff, 56.
  • H. Stiglitz, Grabungen in Mautern, in: Ch. Ertel (Hrsg.), Römermuseum Favianis - St. Severin, 1998, 39ff, 42.

Funde#

Kategorie: Keramikgefäße

Fundobjekte: Keramik

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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