Brunn (Grabbaugiebel in situ, Bestattungsplatz, Straße)#

Allgemeines#

Im Garten des Hauses Brunn Nr. 80 (Parz. 136/1) wurde in 80 cm Tiefe in situ der Giebel eines Grabdenkmals aufgefunden, ebenso ein Balsamar, eine Räucherschale und ein schachtelartiger Bronzegegenstand mit Emaileinlagen. Das Areal wurde vom BDA untersucht, und der Bestattungsplatz dokumentiert, der in das 2. bis 3. Jh. zu datieren ist. Bereits 1928 hatte man in unmittelbarer Nähe Graburnen und einen Teil einer gepflasterten Straße entdeckt. (Wais 1967, 226)

Grabungsjahr: 1943

Grabungsleitung: Bundesdenkmalamt - BDA

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 4, 1940-45, 55.
  • F. Langer, Neue Römerfunde in Pöchlarn, Unsere Heimat 17, 1946, 168.
  • H. Ladenbauer-Orel, Neue Funde aus Pöchlarn, Niederösterreich, Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes 37, 1948, 179-184.
  • K. Wais, Die Geschichte der Museen und die Funde der Stadt Pöchlarn, in: Johann Vieghofer (Hrsg.), Heimatbuch der Stadt Pöchlarn, St. Pölten, 1967, 215-238, 226.
  • Lupa 381

Funde#

Kategorie: Glasgefäße, Keramikgefäße, Steindenkmäler, Varia-Metall

Fundobjekte: Balsamar; Räucherschale; Aufsatz eines Grabdenkmals; Bronzehülle

Aktueller Verwahrort: Stadtmuseum Arelape - Bechelaren Welserturm Pöchlarn, Stelenfragment in Pöchlarn, andere Funde verschollen

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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