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Römertor (spätantike Bausubstanz, ältere Toranlage, Spitzgräben)#

Allgemeines#

Anlässlich der Renovierung des Römertores wurde 1976 festgestellt, dass das antike Mauerwerk bis in das Obergeschoß erhalten war. 1978 war eine Untersuchung innerhalb des Torbereiches auf Parz. .1/1 und .1/2 möglich. Mauerreste einer ältern Toranlage, die bis zu den letzten Steinscharen abgetragen war, konnten dokumentiert werden. Die Mauerreste kamen bereits zutage. Der rechte Torturm war 5,4 m lang, der linke nach Norden um 5,5 m versetzt. Das Mauerwerk war 1,4 m stark. Das spätere, heute erhaltene Tor ist weiter im Osten erbaut worden. Einer der im Fundament des jüngeren Bauwerks gefundener Ziegel trägt den Stempel der Legio XIII Gemina. Westlich des Tores wurden mehrere Lehmstampfböden und eine WO- verlaufende Mauer angeschnitten. Vor dem nördlichen Hufeisenturm wurden Spitzgräben festgestellt.


Allgemeines (Fortsetzung)#

Grabungsjahr: 1978

Grabungsleitung: Bundesdenkmalamt - BDA

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 17, 1978, 357f.
  • Fundberichte aus Österreich 10, 1971, 82.
  • J. Offenberger, Das römische Lager Augustianis-Traismauer, Fundberichte aus Österreich 22, 1983,133ff., 137.

Funde#

Kategorie: Ziegel

Fundobjekte: Ziegel der Legio XIII Gemina

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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