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Parz. 945/5 (Mauerwerk, Grubenobjekt, Graben)#

Allgemeines#

1958 wurde bekannt, dass beim Hausbau auf Parzelle 945/5 Mauern und Mörtelfußböden angefahren wurden. 1970 wurden bei Kanalisationsarbeiten auf Parzelle 945/5 etwa 140 cm unter dem heutigen Straßenniveau drei Grubenobjekte mit Kleinfunden angeschnitten; im Aushub eine Münze des 4. Jh. entdeckt.

Bei Aushubarbeiten für einen Abwasserkanal wurden 1978 erneut auf Parzelle 945/5 römerzeitliche Straten dokumentiert (A. Gattringer), die bereits 1976 bei Erdaushubarbeiten erkannt wurden. Unterhalb einer N-S verlaufender Bruchsteinmauer war eine Grube eingetieft, deren Füllmaterial eine Fibel des ausgehenden 1.Jh/beginnenden 2.Jh. enthielt.

1979 konnten auf Parzelle 945/5 die Reste eines Holzbaus dokumentiert werden, die durch das Fundmaterial in die flavische Zeit datieren. Ein Graben (2, 6m tief, 3m breit), NW-SO verlaufend, schnitt in den Holzbaubefund ein. Die Verfüllung enthielt Fundmaterial bis zu Beginn des 2. Jh.


Allgemeines (Fortsetzung)#

Grabungsjahr: 1958-1979

Literatur#

  • Fundberichte aus Österreich 9, 1966-70, 287.
  • Fundberichte aus Österreich 10, 1971, 76.
  • Fundberichte aus Österreich 15, 1976, 276.
  • Fundberichte aus Österreich 17, 1978, 356.

Funde#

Kategorie: Teile von Tracht und Bekleidung

Fundobjekte: Fibel

Aktueller Verwahrort: Stadtmuseum Traismauer


Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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