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Parz. 729/4 (östl. Kastellmauer, Hufeisenturm)#

Allgemeines#

Südlich des 1953 freigelegten Turmes wurden W-O Suchschnitte angelegt. Unter einer Schuttschicht lag eine 1,15 m breite Mauer, die nur mehr in ihren Fundamenten erhalten war. In 3,5m Entfernung folgte ein 4,5m breiter Graben. Die Mauer konnte auch nördlich des von E. Vorbeck freigelegten Turmes erkannt werden. Dieser wurde als Verstärkungsturm erkannt, der über den eingeebneten Graben gesetzt wurde.

Grabungsjahr: 1955

Grabungsleitung: Österreichisches Archäologisches Institut

Literatur#

  • H. Stiglitz, Das römische Donaukastell Zwentendorf in Niederösterreich. Die Ausgrabungen 1953- 1962, Der römische Limes in Österreich 26, Wien 1975, 19ff.

Funde#

Kategorie: Keramikgefäße, Münzen, Werkzeuge und Geräte, Sonstiges

Fundobjekte: aus dem Turminneren: lokale Keramik, Tonsieb, Webgewicht, Handmühle, Ohrlöffel; Im nördlichsten Suchschnitt zwei Münzen des Galba und Domitian (Prägejahre 68 und 88 n. Chr.).

Aktueller Verwahrort: Landesmuseum Niederösterreich, ursprünglich im Heimatmuseum Zwentendorf


Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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