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Keramik und ein Balsamar in situ, Grab 1 des Gräberfeldes Kreuzschwestern (Grabung 1926), Linz, © OÖLM 2003
Keramik und ein Balsamar in situ, Grab 1 des Gräberfeldes Kreuzschwestern (Grabung 1926), Linz
© OÖLM 2003

Keramik#

Keramik ist unter den archäologischen Funden überrepräsentiert, dadurch, dass sich Keramik als vom Menschen geformtes und gebranntes Relikt im Boden kaum zersetzt. Neben Gefäßkeramik (Tafelgeschirr, Urnen, Amphoren, Kultgefäße u.a..) finden sich auch Baukeramik (Ziegel, Wasserrohre) und Öllampen. Der Herstellungsort (einheimische Ware, Importkeramik) und die Verbreitung durch den Handel sind neben der Datierung Forschungsschwerpunkte. Anhaltspunkte für die chronologische Auswertung sind die Form (Typologie), Material (chemische Analysen), Stempel und Verzierung (Appliken, Relief, Barbotine, Rillen, Kerben, Kammstrich u.a.).


Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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