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Wasserleitung Kremserstraße (nördliche Toranlage mit Straße, Aufschüttung der Geländestufe)#

Allgemeines#

Als für die Wasserhauptleitung in der Kremser Straße eine Künette ausgehoben wurde, kam es zu einer archäologischen Untersuchung. Auf der Länge von der Kreuzung Kremser Straße/ St. Pöltener Straße bis zur Kreuzung Kremser Straße/Austraße und einer Erweiterung in der Kirchengasse betrug der Aushub 1,3 bis 1,5 m. 1997 wurde der Künettenaushub vom Schlossplatz Richtung Süden, über den Kirchenplatz in W-O Richtung erweitert. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, die Ausdehnung des Kastells im östlichen Bereich sowie die Bauphasen zu ersehen.

Für der Periode des Steinkastells wurden Teile der nördlichen Toranlage (Groh 2002, 52.ff) und eine davorliegende Straße (Groh 2002, 56ff.) angeschnitten. Weiters konnte ein Höhenprofil erstellt werden, das einen Geländeabfall gegen Norden zeigt. Der Nordteil des Kastells befand sich auf einer Niederterrasse; die Niveauunterschiede wurden erst in nachantike Zeit aufgehoben (Groh 2002, 61f.).


Allgemeines (Fortsetzung)#

Grabungsjahr: 1996-1997

Grabungsleitung: Österreichisches Archäologisches Institut, Österreichische Akademie der Wissenschaften#

Literatur#

  • St. Groh, Die Grabungen 1996-1997 im Kastell Mautern-Favianis: Befund und Interpretation, in: St. Groh und H. Sedlmayer (Hrsg.), Forschungen im Kastell Mautern-Favianis. Die Grabungen 1996 und 1997, Der Römische Limes in Österreich 42, 2002, 17-137., 20ff.

Text und Bearbeitung: Eva Kuttner



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