Dorfbeuern#

Im Gemeindegebiet von Dorfbeuern ist keine römische Besiedlung nachgewiesen. Es gibt auch keine Ortsnamen, die sich auf antike Siedlungen beziehen. Der nächste römische Gutshof befindet sich im Gebiet der Gemeinde Nußdorf, an einem Hang östlich der Oichten.

Peter Danner

Karte


Quellen:

  • Koller, H., Die Frühgeschichte des Klosters Michaelbeuern, in: Benediktinerabtei Michaelbeuern, Michaelbeuern 1985, 12-25.



Steindenkmäler#

Relieffragment von einem Grabmal#

Erhalten ist ein kleiner Auschnitt des Bildfeldes mit dem profilierten Rahmen auf der rechten Seite. Man erkennt noch einen Rest des Kopfes sowie den angewinkelt erhobenen linken Arm einer Figur, die einen Korb mit Früchten auf ihrer linken Schulter trägt. Die Reliefreste unterhalb des Armes könnten zu einem Flügel gehören; dann wäre das Bild als Erot bei der Weinlese zu ergänzen, ein Motiv, das auf Grabreliefs häufig vorkommt und die paradiesischen Zustände im jenseitigen Leben symbolisiert.

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Grabinschrift einer Sklavin#

Der Name der Bestatteten ist unvollständig erhalten, wir erfahren aber, dass sie eine serva, also eine Sklavin war, die mit 19 Jahren gestorben ist. Der Grabstein wurde von 2 Personen errichtet, von denen die zweite, Sura, die Mutter des Mädchens war. Von der anderen haben wir nur den Namen Florentin-, der bisher zur weiblichen Form Florentina ergänzt wurde. Die männliche Pluralform von vivi (zu Lebzeiten) deutet aber darauf hin, dass hier eher ein männlicher Angehöriger namens Florentinus genannt ist.

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Fragment des Grabaltars der Cupitia#

Bruchstück eimes Grabsteins, auf dem nur noch der Name der Bestatteten, Cupitia vollständig zu lesen ist.

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Mit freundliche Genehmigung der Universität Salzburg, Fachbereich für Geographie und Geologie (CHC), Dr. Christian Uhlir.
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