Sankt Veit im Pongau#

Durch St. Veit führte die römische Straße entlang des Salzachtales im Pongau und Pinzgau, die bei Werfen von der Reichsstraße abzweigte, die Salzburg über den Radstädter Tauern mit Virunum und Teurnia verband.

In St. Veit wurden bisher zwar keltische, aber keine römische Siedlungsreste entdeckt. Der Fund eines Grabreliefs weist jedoch darauf hin, daß sich in der Nähe eine Siedlung befunden haben muß.

Peter Danner

Karte


Quellen:

  • Lindenthaler, K., Heimatbuch St. Veit, St. Veit 1991.



Steindenkmäler#

Grabporträts eines Ehepaares
Grabporträts eines Ehepaares

Grabporträts eines Ehepaares#

Sichtbar sind nur noch Köpfe und Schulteransätze einer einheimischen Frau mit norischer Haube und Fibeln und eine bartlosen Mannes mit in die Stirn gekämmtem glatten Haar. Das Bruchstück könnte zu einer großen Grabstele gehören, auf der unterhalb des Reliefs die Inschrift folgte. Diese Form des Grabmals ist im Umkreis von Iuvavum die Ausnahme. Die lebensgroßen Porträts werden eher von einem mehrgeschossigen Grabmal stammen, auf dessen Vorderseite die Grabinhaber als Halb- oder Ganzfiguren erschienen, darunter ein Block mit der Inschrift und ein Stufensockel, oben ein Pyramidendach. Die geringe Breite des Relieffragments deutet darauf hin, dass noch eine oder mehrere weitere Personen aus der Familie eines wohlhabenden Gutsbesitzers dargestellt waren.

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Mit freundliche Genehmigung der Universität Salzburg, Fachbereich für Geographie und Geologie (CHC), Dr. Christian Uhlir.
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