Zell am See#

Im Gemeindegebiet von Zell am See wurden bisher keine römischen Siedlungsreste entdeckt. Der Fund von bronzenem Tafelgeschirr weist jedoch auf die Existenz einer Siedlung hin. Aufgrund der römischen Funde im Saalachtal ist anzunehmen, daß eine Straße entlang der Saalach von Iuvavum flußaufwärts führte. Wahrscheinlich wurde durch die Fortsetzung bis Zell am See die Verbindung mit dem Salzachtal hergestellt. Die in der Notitia Arnonis, einer Quelle vom Ende des 8. Jhs. n. Chr., für Zell am See verwendete Bezeichnung Bisontio (oder Bisonzio), die später zu Pinzgau umgeformt wurde und sich auf die ganze Region erstreckte, weist auf eine romanische Bevölkerung an diesem Ort hin.

Peter Danner

Karte


Quellen:

  • Lahnsteiner, J., Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris, Hollersbach 1960, 40-43.



Steindenkmäler#

Grabporträts eines Ehepaares
Grabporträts eines Ehepaares

Grabporträts eines Ehepaares#

In der oben mit einem flachen Bogen gerahmten Bildnische sieht man noch die Köpfe einer einheimischen Frau mit einem zylindrischen Hut (sogen. Modius-Mütze) und eines Mannes, bei dem keine Einzelheiten mehr erkennbar sind. Das bescheidene Relief dürfte der obere Teil einer Grabstele sein.

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Mit freundliche Genehmigung der Universität Salzburg, Fachbereich für Geographie und Geologie (CHC), Dr. Christian Uhlir.
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