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Meilenstein#

In der Regel zylindrische Steinsäulen, die an den überregionalen römischen Straßen aufgestellt wurden und die Zahl der Meilen (1 röm. Meile = ca. 1,5 km) von der nächstgelegenen Stadt in der Provinz anzeigten. Zugleich dienten sie der Propaganda indem sie den Kaiser als Erbauer oder Erneuerer der Straßen rühmten. Dabei mussten dessen sämtliche Titel, Siegesnamen und Ämter aufgezählt werden, was die Inschriften auf Meilenstein sehr lang werden ließ, vor allem, wenn mehrere Kaiser - meist Vater und Söhne - regierten. Der geübte Reisende blickte daher nur auf das untere Ende des Meilensteins, wo - meist in größeren Lettern - die eigentliche Information, die Entfernungsangabe stand (z.B. : a Vindobona M P XII)