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Augenfarben#

von Laura Berghofer; BG/BRG Pestalozzi, 4c; Betreuung: Buchgraber; 24 Punkte;

Die Augenfarben haben die Aufgabe das Auge vor zu viel Lichtstrahlen zu schützen. Die Farben sind in der Lage, Licht zu absorbieren. Weil dies in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung wichtiger ist als z. B. in Skandinavien, wo die dunkleren Jahreszeiten überwiegen, haben die Menschen in Süditalien in der Regel dunklere Augen als die Finnen oder Schweden.


Die Farbe der Iris (Regenbogenhaut) wird gewöhnlich als die Augenfarbe der Menschen bezeichnet und wird bestimmt durch die Menge der im Auge vorhandenen Melanin-Pigmente. Je nachdem, wie viel Melanin in den Zellen vorhanden ist, sind die Augen dunkler oder heller.

Braune Augen sind eine Folge hoher Melaninkonzentration, blaue, graue oder grüne Augen entstehen bei einer geringeren Melaninmenge. Ebenso hängt die Tönung von Haut und Haaren von der Melanin-Konzentration in den Zellen ab. In Mitteleuropa kommen Kinder zumeist mit hellen Augen zur Welt, weil die Erzeugung des Pigments Melanin erst einige Monate nach der Geburt stärker einsetzt. Daher ist bei Neugeborenen erst nach dem ersten Lebensjahr erkennbar, welche Augenfarbe sie bekommen.


Das Muster der Iris oder Regenbogenhaut kann mit dem Fingerabdruck verglichen werden und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, unveränderlich und einmalig. Und dies sogar bei eineiigen Zwillingen. Diese Tatsache wird von Sicherheitsbehörden genutzt, in Form einer sogenannten Irisscannung, mit dem Ziel, die eindeutige Identifikation einer Person zu ermöglichen.

Verwendung findet diese Form der Identifikation, z. B. bei der Prüfung der Zugangsberechtigung zu Wohnungen oder Häusern, der Zugriffsberechtigung auf Computer oder Automaten oder auch bei Passkontrollen an Flughäfen.

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Farbverlauf Augenfarben
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