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Feuerwehr#

von Marc Graßmuk; HS Markt Hartmannsdorf, 3a; Betreuung: Weingerl; 84 Punkte;
Vom Hobby bis zum Einsatz.

Die Feuerwehr ist für mich eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. Ich bin schon seit fast einem Jahr bei der Feuerwehrjugend und mir gefällt es sehr, weil man viel über die Feuerwehr erfährt, Abzeichen bekommen kann und das Gefühl, jemanden geholfen zu haben, ist toll. Viele Menschen glauben, die Feuerwehr ist nur zum Löschen eines Brandes da. Bei vielen Einsätzen setzen die Feuerwehrmänner ihr Leben aufs Spiel. Aber sie helfen auch bei gewaltigen Überschwemmungen und Muren. Auch bei Verkehrsunfällen ist die Feuerwehr stets zur Stelle.

Natürlich gibt es auch lustige Zeiten bei der Feuerwehr, wie Ausflüge ins Kino oder Schifahren.

Dienstgrade der Feuerwehr.

Der Leiter einer Feuerwehr heißt Hauptbrandinspektor, danach kommt der Vertreter mit dem Titel Oberbrandinspektor und nach ihm der Brandinspektor. Ihnen folgen Brandmeister und Löschmeister.

Der Kassier und der Schriftführer haben auf ihren Abzeichen einen blauen Hintergrund, der als Zeichen für den Verwaltungsdienst vorgesehen ist.

Für einen braunen Hintergrund muss man eine Prüfung ablegen, dieser wird Fachdienst genannt. Schwarzer Hintergrund ist Sanitätsdienst, der eine Sanitäterprüfung voraussetzt.

Bekleidung
Dienstkleidung.jpg
Dienstkleidung.
Foto von Marc Graßmuk

Schutzhelm, Schutzjacke, Stiefel mit Stahlkappe und Feuerwehrgurt sind die wichtigsten Bekleidungsstücke der Feuerwehr.

Bei wichtigen Anlässen, wie Sitzungen oder Ehrungen wird die braune Dienstkleidung getragen, die aus einer braunen Kappe, Bluse, schwarzer Hose, schwarzem Gürtel, schwarzen Schuhen und einem weißen Hemd besteht. Die Jugend trägt eine grüne Bekleidung, die sich aus den gleichen Teilen zusammensetzt. Das Hemd wird durch ein blaues T-Shirt ersetzt.

Ausrüstung

Ohne eine Ausrüstung würde die Feuerwehr natürlich nichts machen können, daher gibt es so einige Gegenstände, die bei Einsätzen sehr wichtig sein können. Bei Unfällen werden häufig Rettungsscheren eingesetzt, mit ihnen kann man Autotüren einfach durchschneiden. Ein sehr kleines, aber nützliches Gerät, ist der Gurtaufschneider, der, wie der Name schon sagt, zum Aufschneiden eines Gurtes verwendet wird. Bei Überschwemmungen wird ein Saugschlauch verwendet, der an eine Pumpe angeschlossen wird. Zum Löschen eines Feuers wird ein Druckschlauch verwendet. Dieser wird an ein Stahlrohr und einen Hydranten (aus ihm wird Wasser befördert) angeschlossen und schon kann ein Feuer gelöscht werden. Mit Schaum kann man ebenfalls Feuer ersticken. Es wird mit einem Schaumrohr und Luft eine dicke Schaumschicht erzeugt, die dem Feuer den Sauerstoff entzieht.

Feuerwehrfahrzeug KLF
Feuerwehrfahrzeug KLF.
Foto von Marc Graßmuk

Feuerwehrfahrzeug TLF-A 1000
Feuerwehrfahrzeug TLF-A 1000 mit Ausrüstung
Foto von Marc Graßmuk

Jugendfeuerwehr:

Die Jugend ist sehr wichtig bei der Feuerwehr.

Abzeichen der Jungendfeuerwehr.jpg
Abzeichen der Jugendfeuerwehr. Foto von Marc Graßmuk
Ohne sie würde es später keine Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen geben. Es ist auch wichtig, dass die Jugend bereits Aufgaben für die Gemeinschaft übernimmt, wie z.B.: Müll sammeln (Aktion grüne Steiermark) oder das Sortieren der Werkzeuge, Jahresputz, Getränke verkaufen beim Krampustreiben. Die jungen Burschen und Mädchen absolvieren schon im Alter von 10 Jahren Bewerbe.

Es gibt zwei Arten von Bewerben

  • der Wissenstest, bei dem man Fragen über die Feuerwehr beantworten muss.
  • der Leistungsbewerb, bei dem man einen langen Parkour durchqueren und so schnell wie möglich mit dem Team ins Ziel kommen muss.
Für diese tollen Tätigkeiten gibt es auch verschiedene Abzeichen. Jedes Jahr hat man eine Prüfung abzulegen. Die Prüfungen werden immer schwieriger, aber es macht trotzdem Spaß.

Ich bin gerne bei der Feuerwehr, deshalb habe ich dieses Thema ausgewählt. Wahrscheinlich bleibe ich für immer bei der Feuerwehr. Allen Jugendlichen würde ich empfehlen ihr beizutreten.

Recherche zum Thema Feuerwehr#

  • Quelle 1: Crummenerl, Rainer: Feuerwehr. In: Was ist Was. Tessloff Verlag, Nürnberg 2010.

  • Quelle 2: Preihs, Johann: Der Feuerwehr-Bezirk Weiz im Wandel der Zeit. Bereichsfeuerwehrverband Weiz. Weiz 2009.

  • Quelle 3: persönlichers Interview mit Sandra Friedheim und Andreas Ulz.



Guter Beitrag - da kriegt man Lust, selbst Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr zu werden.

-- Unbekannt, Montag, 24. Juni 2013, 11:03