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Gold#

von Thomas Neumann; BG/BRG Pestalozzi, 4a; Betreuung: Camhy; 68 Punkte;

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Gold, Waschgang, Kärnten, Inv.Nr. A.i.816, Naturhistorisches Museum Wien, Mineralogisch-Petrographische Abteilung, von HR Hammer dem Austria-Forum zur Verfügung gestellt

Gold ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au und steht im Periodensystem in der elften Gruppe, diese wird auch als Gruppe der Münzmetalle bezeichnet. Es ist ein Edelmetall und eines der wenigen farbigen Metalle. Es hat eine auffallend gelbe Farbe, ist sehr selten, hat einen beständigen Glanz, und ist leicht mit anderen Metallen zu legieren, und ist daher als Werkstoff sehr begehrt. Es gibt viele besondere Legierungen, eine der bekanntesten Legierung ist Weißgold. Die Reinheit von Gold wird in Karat angegeben, so bedeuten 24 Karat, dass dies reinstes Gold (Feingold) ist.

Gold ist eines der ersten Metalle, das von Menschen verarbeitet wurde, und wurde in vielen Kulturen für rituelle Gegenstände benützt. Gold ist ein sehr begehrtes Metall, und hat deswegen sogar zu Kriegen und Plünderungen geführt. Nach der Fahrt von Christoph Kolumbus wurde viel Gold in Mittel- und Südamerika gefunden, was europäische Eroberer anlockte. Sie raubten die Einheimischen aus und versklavten sie, da sie viel Gold in Besitz hatten.

In ungefähr tausend Tonnen Gestein kommen durchschnittlich nur 4 Gramm Gold vor, der Anteil ist aber pro Region unterschiedlich hoch. Südafrika und die Vereinigten Staaten sind die Staaten, die am meisten Gold fördern. In den historischen Zeiten wurde in Österreich Gold vor allem um den Donauraum, im Zentralalpengebiet und in der Drau und Salzach abgebaut und gewaschen. Goldwaschen ist eine Förderungsmöglichkeit, bei der man ein Sieb nimmt und Schlamm aus Flüssen durchsiebt. Hierbei wird ausgenutzt, dass das Gold schwerer ist als die meisten Metalle. Wenn man Glück hat, bleiben kleine Goldstücke auf dem Sieb zurück. Gold wird nicht nur für Schmuck benutzt, sondern es kommt auch in der Medizin für fehlende Zähne zum Einsatz. In der Technik wird es benutzt, da es den Strom gut leiten kann, fast keine Reaktion mit anderen Stoffen zeigt, und weil es leicht zu verarbeiten ist. Gold wird auch in der Optik benutzt, da es gut Infrarotstrahlen spiegeln kann, und wird zum Beispiel an Laserspiegeln benutzt.

Gold wird auch als Wertanlage benutzt, als Münzen oder Barren, und wird in Krisenzeiten als solide Währung geschätzt. Der Goldpreis wird aber vom offenen Markt bestimmt, und unterliegt daher starken Schwankungen. Der Begriff "Gold" kommt auch in vielen Redewendungen vor, wie zum Beispiel „Katzengold“. Damit ist der Schwefelkies Pyrit gemeint, der Gold täuschend ähnlich sieht.

--> Goldwaschen in Österreich: Beitrag aus der Wiener Zeitung
--> Videoclip über Goldwaschen in Österreich: Heimatlexikon

Recherchen von Thomas Neumann:

  • Quelle 1: Christen, H. R.: Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie. Sauerländer AG, 5. Auflage, Frankfurt am Main 1977, S. 656 ff.



  • Quelle 4: Reinhard M. Czar & Gabriela Timischl. Geheimnisvolle Steiermark. Magisches, Besonderes, Kurioses und Unbekanntes. Leopold Stocker Verlag, Graz 2011. Elektronischer Auszug: Heimatlexikon/Goldschürfen_in_Pusterwald

Weiterführende Informationen (die zum Thema zu passen, aber die ich nicht gelesen habe):


Eventuelle Quellen die andere gefunden haben (Bitte Namen und Quelle angeben):

Heinrich Herz: Im Austria-Forum findet man mit der Suche nach Gold u.a.:



Schöner Beitrag! Vielleicht sollte man den Link zum Videoclip von den Recherchen noch in den Beitrag legen? Ansonsten ist alles sehr nett.

-- Unbekannt, Sonntag, 10. Februar 2013, 17:34


Danke für das Einfügen des Videoclips. Ich halte den Beitrag auch für fertig! Er gefällt mir.

-- Unbekannt, Samstag, 16. Februar 2013, 18:04