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Pandabären#

von Antonia Bilobrk; BG/BRG Pestalozzi, 4c; Betreuung: Buchgraber; 71 Punkte;

Der Bambusfressende Bär#

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Männlicher Großer Panda "Tian Tian" (*1997) im Smithsonian National Zoological Park in Washington, D.C., USA. Foto: Jeff Kubina aus Wikimedia Commons. Bild ist gemeinfrei.

Pandabären, auch Panda oder großer Panda genannt, gehören zu der Familie der Bären. Durch sein kuschelig wirkendes auffälliges schwarz-weißes Fell ist der Panda zu einem internationalen Symbol der bedrohten Tierarten und des Tierschutzes geworden. Der große Pandabär ist auf der Roten Liste für bedrohte Tierarten der World Conservation Union (IUCN) als bedroht eingestuft. Der Panda erreicht eine Körperlänge von ca. 1,70m mit einer Schulterhöhe von 75-85cm. Die Tiere wiegen damit 100-140kg und sind damit etwas kleiner als ein Braunbär. Der Panda ernährt sich ausschließlich von Bambus, weshalb er große Backenzähne und starke Kiefermuskeln hat um diesen zu kauen. Der Pandabär besitzt die kräftigsten Backenzähne aller Raubtiere. Da Bambus wenig Nährwert besitzt, und der Panda davon bei der Verdauung auch nicht sehr viel verwerten kann, muss er in Gefangenschaft täglich zwischen 15 und 30kg Bambus fressen, in Freiheit noch mehr. Daher ist der Panda gute 14 Stunden des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Also auch wenn die Panda von der Verwandschaft her zu den Raubtieren gehört, ist er eigentlich ein Pflanzenfresser. Aber auch wenn die Tiere zunächst tapsig und schwerfällig wirken, können sie genauso gefährlich werden wie andere Bären. Bambuspflanzen blühen allen 50-100 Jahre einmal und vertrocknen danach. Auch das kann dazu führen, dass Pandas an Nahrungsmangel leiden, da eine Wanderung zwischen den Bambusbeständen in der derzeitigen Welt sehr schwierig ist.

Die Panda Situation#

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Großer Panda im Ocean Park, Hongkong. Fot: J.Patrick.Fischer aus Wikimedia Commons verwendbar gemäß CC-Lizenz

Ursprünglich waren Pandabären im Süden und Osten Chinas, in Myanmar und im Norden Vietnams weit verbreitet. Heute findet man die verbleibenden 1600 Tiere in einigen wenigen Gebieten im Südwesten Chinas. Durch die wachsende Bevölkerung wurden sie stark zurückgedrängt. Durch die Zerstörung ihres Lebensraumes und die hohe Bevölkerungsdichte sind die letzten Lebensräume der Pandas auf einige Begregionen beschränkt, die allerdings selten groß und häufig stark zerteilt sind. Wanderungen zwuschen den verschiedenen Verbreitungsgebieten sind fast nicht möglich. Dadurch ist die Gefahr von Inzucht und genetischer Verarmung sehr hoch, was wieder die Widerstandskraft gegen Krankheiten und die Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen verringert. In den 1980er und 1990er Jahren wurden Pandas auch häufig Opfer von Wilderern, sie werden aber auch immer wieder von Fallen erwischt, die für andere Tiere gelegt werden.

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Großer Panda im Beijing Zoo. Foto: JZ85 aus Wikimedia Commons, verwendbar gemäß CC-Lizenz
Natürliche Feinde haben Pandas wenige, nur Leoparden werden Pandas gefährlich und erlegen manchmal Jungtiere. Schutzgebiete sollen den Erhalt der Tiere in der freien Wildbahn unterstützen, besonders die Lebensraumzerstörung und -zersplitterung ist aber ein großes Problem.

Lebensweise#

Pandabären sind überwiegend in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Sie leben vor allem auf dem Boden, können aber auch gut klettern udn schwimmern. Sie fressen meistens sitzend, da sie dann die Vorderpfoten frei haben um den Bambus zu halten. Pandas sind einzelgänger und haben feste reviere die sie mit speziellen Duftdrüsen markieren. Allerdings ziehen Pandas nicht viel herum sondern bewegen sich nur wenige Meter am Tag. Die weibchen bekommen nach 4 Monaten Tragzeit im Spätsommer 1-2 Junge, die aber gerade einmal 100g wiegen und bling sind. Sie werden die ersten 8 Monate gesäugt und bleiben 1,5 Jahre bei der Mutter. Sie werden 12-15 Jahre alt, in Gefangenschaft auch deutlich älter.

Recherche zum Thema Pandabären#




  • Quelle 4: Richard Mackay: Atlas der berdrohten Arten. Haupt Verlag 2009

Weiterführende Informationen (die zum Thema zu passen, aber die ich nicht gelesen habe):



Danke für diesen Beitrag! Der Pandabär ist mein Lieblingstier.

-- Unbekannt, Montag, 24. Juni 2013, 11:26